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Lebrija zwischen Flamenco, Geschichte und Handwerk

Unterkünfte in Lebrija

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Flamenco in Lebrija

Das Centro del Flamenco de Lebrija ist eine öffentliche Einrichtung, die das immaterielle Flamenco-Erbe der Stadt einem lokalen und auswärtigen Publikum näherbringen soll. Dort wird die Ausstellung „Viaje por los andenes flamencos. Próxima estación: Lebrija“ präsentiert.

Der Flamenco von Lebrija gilt als eigenständig: Ein arromanzado-Rhythmus prägt eine besondere Art des Gesangs, des Spiels, des Tanzes und der Jaleos. Lebrija gehört außerdem zu den Orten in der Provinz Sevilla, die von einer Flamenco-Route durch die Provinzen Sevilla und Cádiz berührt werden.

File:Castillo de Lebrija 001.jpg File:Castillo de Lebrija 001.jpg Foto: Emilio J. Rodríguez Posada via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es

Orte für Geschichte und Erinnerung

Das Gebäude dient heute als Casa de la Cultura. Dort beherbergt ein Interpretationsraum die tartessische Geschichte Lebrijas und heißt „Lebrija Tartésica“. In diesem Ausstellungsraum wird außerdem eine Nachbildung der berühmten Goldkandelaber gezeigt, die 1923 an einem Ort in Lebrija gefunden wurden. Ein weiterer kultureller Bezugspunkt ist der Punto Nebrija im Innenhof des Rathauses von Lebrija. Er beherbergt den Prototyp eines Nebrija-Denkmals und verfügt über einen Bereich zur bibliografischen Konsultation.

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Oliva de Lebrija wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Zeit Alfons' X. des Weisen errichtet. Bedeutende Umbauten erweiterten sie im 15., 16. und 18. Jahrhundert. Auch die Reste der mittelalterlichen Befestigungsanlage gehören zur historischen Substanz der Stadt; sie sind als Bien de Interés Cultural eingestuft. Das Vorgebirge der Anlage dient heute als Bastion und Aussichtspunkt über das umliegende Gebiet.

Wasser, Wege und städtische Kultur

El Fontanal ist eine archäologische Stätte und ein hydraulischer Komplex, der seit den Ursprüngen mit der Geschichte von Lebrija verbunden ist. Die heute sichtbaren Überreste und Bauwerke gelten als Erbe, das von der Bedeutung des Wassers für die Entstehung urbaner Gesellschaften zeugt. Vier Kulturrouten sind mit Lebrija verbunden: „Descubriendo la ciudad intramuros“, „Aroma y color de la ciudad tradicional“, „Plazas, espacios para compartir“ und „De la Corrdera al Mercado“.

Für unterschiedliche kulturelle Interessen steht auch das Teatro Juan Bernabé. Es bietet ein Programm mit Theater, Gesang, Musik, Tanz und Kino sowie weiteren Veranstaltungen, Galas und Zeremonien. Wer Lebrija nicht nur über einzelne Bauwerke, sondern auch über ihre gewachsenen Fertigkeiten kennenlernen möchte, findet eine langjährige Handwerkstradition mit Töpferei, Schmiedekunst, Lederwarenherstellung, Korbflechterei und Sattlerhandwerk.

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Festtradition im Mai

Eine Feier in Lebrija ist als Fest von nationalem touristischem Interesse in Andalusien anerkannt und findet normalerweise an den ersten beiden Wochenenden im Mai statt. Bei diesem Fest errichten Bewohner einer Straße oder eines Platzes ein Kreuz aus Blumen, Schmiedeeisen oder Holz. Geschmückt wird es unter anderem mit Blumentöpfen, Blumen, Mantoncillos, Decken und verschiedenen Kupfergegenständen.

Bei der betreffenden Feier werden hauptsächlich habas corchas verzehrt, also mit Salz gekochte und kalt gegessene Bohnen, sowie caracoles blanquillos aus den Marschen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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