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Colmenar: Kirchen, Sierra de Camarolos und Fiesta del Mosto y la Chacina

Unterkünfte in Colmenar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sakrale Baugeschichte in Colmenar

Colmenar zeigt seinen Charakter in einer Verbindung aus sakraler Baugeschichte, ländlicher Erinnerung und einer Landschaft, die in mehrere Richtungen unterschiedliche Formen annimmt. Die Iglesia parroquial de Nuestra Señora de la Asunción wurde 1658 fertiggestellt. Drei durch Pfeiler getrennte Schiffe gliedern den Kirchenraum, während der Turm weiterhin eine gewisse Mudéjar-Prägung aufweist. Für die Betrachtung des Ortes ergeben sich daraus drei konkrete Ebenen: die Entstehungszeit, die innere Raumordnung und die besondere Prägung des Turms.

Ermita de Nuestra Señora de la Candelaria

Ein anderer Akzent des religiösen Erbes liegt in der Ermita de Nuestra Señora de la Candelaria. Sie stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. In ihr wird die Schutzpatronin von Colmenar verehrt. Der Bau besteht aus einem einschiffigen Kirchenraum mit Presbyterium und Camarín. Das Camarín ist ein Werk von 1719; seine halbkugelförmige Kuppel und die üppige barocke Dekoration machen die Ausstattung zum eigenen Beobachtungsthema. 1996 wurde die Ermita zur Erklärung als Monument eingetragen. So reicht die zeitliche Folge an diesem Bauwerk vom frühen 17. Jahrhundert über das Werk von 1719 bis zum Eintrag von 1996. Wer Kirchen nicht nur nach ihrer äußeren Form betrachtet, findet hier auch Raumaufteilung, religiöse Bedeutung und barocke Gestaltung als getrennte Themen.

Agrararchitektur der Berge von Málaga

Für den Blick auf die Agrargeschichte der Berge von Málaga steht das Museo de Historia y Tradiciones de Colmenar y los Montes de Málaga. Es widmet sich der Interpretation und Würdigung der Agrararchitektur der Berge von Málaga aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert. Dazu gehören die Bergweinpressen, die sogenannten lagares de montaña. Die zeitliche Spanne ergänzt den Blick auf Colmenar um eine weitere historische Ebene: Ländliche Bauformen stehen neben den sakralen Räumen.

Landschaft in vier Richtungen

Die Landschaft von Colmenar umfasst nördlich und südlich felsige Berge. Östlich und westlich gehören Olivenhaine und Getreidefelder dazu. Die Sierra de Camarolos wird als eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden von Colmenar bezeichnet. So stehen in Colmenar felsige Berglandschaften neben landwirtschaftlich geprägten Flächen; die Sierra de Camarolos bildet dabei einen eigenen benannten Landschaftsraum.

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Fiesta, Tapas und Busverbindung

Ein kulinarischer Bezugspunkt in Colmenar ist die Fiesta del Mosto y la Chacina. Bei dieser Fiesta boten Aussteller Wurstwaren, Käse, Weine, natives Olivenöl extra, Brot und Süßwaren zum Kauf an. Außerdem gehört eine Tapas-Route in den Bars des Ortszentrums von Colmenar zum Fest. Für die Anreise ist die Buslinie M-251 eine konkrete Verbindung: Sie verkehrt auf der Strecke Málaga–Casabermeja–Colmenar–Riogordo.

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Weitere Reiseziele

Weitere Orte zur Reiseorientierung: Villafranco del Guadalhorce, Benarrabá, Mijas, Los Llanos, Villanueva De La Concepción, Vélez-Málaga, Cartajima und Algatocín.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.