Alfarnatejo: Landschaft, Geschichte und Olivenöl
Landschaft und Natur
Das Polje de Alfarnatejo ist ein Landschaftsgebiet, das die Junta de Andalucía unter der Kennzeichnung MA-10 führt. Die Bezeichnung steht neben den weiteren Landschaftsnamen, die im Umfeld der Gemeinde Alfarnatejo auf konkrete Orte und Geländeformen verweisen.
Das Gebiet Los Tajos liegt im Umfeld der Gemeinde Alfarnatejo. Zu diesem Gebiet gehören der Tajo de Gómer, der Tajo de Doña Ana und der Alto del Fraile. Der Tajo de Gómer ist außerdem der nahe Bezugspunkt für die Ruinen einer alten arabischen Burg außerhalb von Alfarnatejo.
Die Pozas del río Sábar bestehen aus zwei benachbarten Tümpeln. Die beiden Tümpel liegen zwischen großen Felsblöcken, die durch starke Strömungen geglättet wurden. Kalkgebirge und Olivenhaine umgeben die Tümpel. An ihren Ufern wächst üppige Vegetation mit Oleander und Tamarisken. Der Name des Río Sábar bezeichnet dabei sowohl diese Tümpel als auch die Schlucht, in der neolithische Überreste liegen.
Auf der Ruta de los Tajos können Besucher die Landschaft von Alfarnatejo entdecken. Klettern wird in Alfarnatejo als Outdoor-Aktivität angeboten beziehungsweise als Outdoor-Aktivität hervorgehoben.
Die Verbindung aus benannten Felsformationen, Wasserstellen, Kalkgebirge und Olivenhainen gibt der Landschaft mehrere klar unterscheidbare Schauplätze. Zugleich bleiben die Tümpel mit ihrer Ufervegetation und die Gebiete Los Tajos jeweils als eigene Ortsbezeichnungen erhalten.
Weitere Orte: Monda, Parauta, Mollina, Villanueva Del Trabuco, Riogordo, Fuengirola, Villanueva De La Concepción, Cuevas De San Marcos.
Aktivitäten
Territorio Tejón ist ein offenes Interpretationszentrum. Zum Zentrum gehört ein Rundgang, der durch Alfarnatejo führt und auf den Spuren von Dachsfährten verläuft. Der Rundgang ist damit ausdrücklich mit dem Namen und den Spuren des Dachses verbunden.
Zu Territorio Tejón gehören kostenlose Anlagen mit Klettersteigen, Stegen, Seilrutschen und Wanderwegen, die für Familien geeignet sind. Die genannten Anlagen bilden den zweiten Bestandteil des Zentrums neben dem Rundgang durch Alfarnatejo.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia del Santo Cristo de Cabrilla in Alfarnatejo stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1977 wurde die Kirche rekonstruiert.
Der Grundriss des Bauwerks ist rechteckig. Zwei Schiffe sind durch Rundbögen voneinander getrennt.
Im Außenbereich der Kirche steht ein massiver Turm. Er ist quadratisch, besteht aus gebrannten Ziegeln und ist im Mudéjar-Stil gehalten.
Außerhalb von Alfarnatejo liegen Ruinen. Sie befinden sich nahe dem Tajo de Gómer und gehören zu einer alten arabischen Burg.
In der Schlucht des Río Sábar befinden sich neolithische Überreste. Sie werden auf ein Alter von etwa 5.000 Jahren datiert.
Die Höhle Cueva de Pela Horá weist Felsmalereien auf. Diese stammen aus der Zeit vom Paläolithikum bis zum Chalkolithikum.
Die benannten historischen Orte reichen damit von einem Bauwerk im Ort bis zu Fundstellen und Ruinen außerhalb des Ortskerns. Jeder Schauplatz bleibt dabei mit seiner eigenen Bezeichnung und zeitlichen Einordnung verbunden.
Kulinarik
Die Fiesta del Gazpacho ist ein gastronomisches Fest. Sie ist dem andalusischen Gazpacho gewidmet und als Fest von provinzialem touristischem Interesse anerkannt.
Eine alte Ölmühle in Alfarnatejo bewahrt ihre ursprüngliche Maschinerie. Die Ölmühle produziert hochwertiges Olivenöl der Sorte „verdial“. So stehen bei den kulinarischen Angaben sowohl ein Fest als auch ein konkret benanntes Erzeugnis neben der erhaltenen Ausstattung der Mühle.
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