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Virgen de la Cabeza: Santuario, Wege und Naturraum

Unterkünfte in Virgen De La Cabeza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Santuario und Sierra Morena

Virgen de la Cabeza ist eng mit der Basílica y Real Santuario de la Santísima Virgen de la Cabeza und dem Naturraum des Parque Natural de la Sierra de Andújar verbunden. Das Heiligtum liegt in dem als Cerro del Cabezo bekannten Gebiet innerhalb des Naturparks. Dort finden bedrohte, charakteristische Arten zwischen mediterranem Wald und Dehesas einen Rückzugsraum. Zugleich repräsentiert der Park die für die Sierra Morena typische hügelige Landschaft. Landschaft und religiöses Erbe treten hier deshalb nicht getrennt voneinander auf, sondern prägen gemeinsam den Charakter des Ortes.

File:Romería de la Virgen de la Cabeza, Bernardo Asturiano.jpg File:Romería de la Virgen de la Cabeza, Bernardo Asturiano.jpg Foto: Jl FilpoC via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Pilgertradition mit langer Geschichte

Die Romería de la Virgen de la Cabeza wird seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts am letzten Sonntag im April gefeiert. Die Sonntagsfeier gipfelt in einer Prozession der Santísima Virgen de la Cabeza. Die Teilnehmenden reisen zu Fuß, zu Pferd, auf Maultieren oder in Wagen an. Auch die Geschichte des Heiligtums reicht weit zurück: Die Basílica y Real Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza wurde ursprünglich zwischen 1287 und 1304 erbaut. Nach ihrer nahezu vollständigen Zerstörung während des letzten Bürgerkriegs wurde sie neu errichtet und am 21. April 2010 durch ein päpstliches Breve zur Basilica minor erhoben.

Museum und religiöses Erbe

Das Museo Mariano Virgen de la Cabeza befindet sich in den Räumlichkeiten des Santuario. Es zeigt eine bedeutende künstlerische, dokumentarische und anthropologische Sammlung zum historischen Erbe der Verehrung der Virgen de la Cabeza. Im ersten Raum des Museums ist außerdem ein Gemälde der Romería aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. So lässt sich die Pilgertradition nicht nur während ihrer jährlichen Feier, sondern auch über historische und künstlerische Zeugnisse betrachten.

Wanderwege durch Wald und Dehesa

Mehrere beschriebene Wege führen durch die Landschaft rund um das Santuario. Der Abschnitt Camino Viejo: Tramo Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza–Lugar Nuevo beginnt am Cerro del Cabezo und verläuft durchgehend bergab. Der Rundwanderweg Circular Santuario–Río Jándula beginnt und endet auf dem Platz des Santuario de la Virgen de la Cabeza. Der Sendero El Santuario führt durch mediterranen Wald sowie durch Dehesas mit Steineichen und Korkeichen. Damit stehen unterschiedliche Wegformen nebeneinander: ein durchgehend abfallender Abschnitt, ein Rundweg mit demselben Start- und Endpunkt und ein Weg, der die charakteristischen Wald- und Weidelandschaften der Gegend erschließt.

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Orientierung zwischen Andújar und Santuario

Das Besucherzentrum Centro de recepción de visitantes Virgen de la Cabeza bietet Informationen über das Monument, sein religiöses Erbe und den Naturraum Parque Natural Sierra de Andújar. Für die Verbindung von Andújar mit dem Santuario ist die Straße A-6177 maßgeblich; sie ist zugleich der wichtigste Zugang zum Parque Natural Sierra de Andújar. Die Verbindung ist 32 km lang. Zusammen mit den Wegen, dem Museum und dem Heiligtum bildet diese Route den geografischen und thematischen Rahmen, in dem sich Virgen de la Cabeza zwischen Pilgergeschichte, Natur und regionaler Landschaft einordnen lässt.

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Weitere Ziele

Úbeda, Guarromán, Cuevas De Ambrosio, Arroyo Del Ojanco, Rus, Begíjar, Campillo De Arenas und Aldeaquemada

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.

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