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Torreperogil: Wasser, Geschichte und Olivenhaine

Unterkünfte in Torreperogil

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasser ist in Torreperogil nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch Geschichte unter der Erde. Bei den für den Sommer geplanten Führungen durch die Minas de Agua können Teilnehmende Galerien, Hohlräume und historische Gänge erkunden, die zur Gewinnung und Weiterleitung von Wasser angelegt wurden. Im Centro de Interpretación der Minas de Agua werden römische Bautechniken, das unterirdische Ökosystem und die Bedeutung der Minen für Torreperogil anhand einer Fotoausstellung und eines audiovisuellen Beitrags vermittelt.

Natur

Ein Teil des Gemeindegebiets von Torreperogil liegt im Naturgebiet Alto Guadalquivir. Puente de la Cerrada ist ein zum Guadalquivir gehörendes Staubecken mit typischer Feuchtlandschaft und einer vielfältigen Wasservogelwelt. Der Naturraum mit dem Feuchtgebiet Puente de la Cerrada ist als besonderes Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Staubecken, Feuchtgebiet und Wasservögel prägen hier gemeinsam das Landschaftsbild.

Freizeit

Der Anfangsabschnitt der Cañada Real El Paso verfügt über ein Erholungsgebiet mit Kinderspielen, Kiosken, Brunnen, Grillstellen, Tischen, Bänken, Bäumen und einem Fußballplatz. Die Ausstattung verbindet offene Aufenthaltsbereiche mit Spiel-, Sitz- und Picknickplätzen sowie einem Platz für Fußball.

Kultur und Geschichte

Die Torres Oscuras sind erhaltene Teile einer alten Burgfestung, die zwischen 1230 und 1240 errichtet wurde. Ihre Festungsreste stehen damit für einen mittelalterlichen Abschnitt der Ortsgeschichte.

Die Pfarrkirche Santa María ist eine gotische Kirche, die über weite Teile des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. In Santa María sind zwei Portale mit dem Wappen von Merino erhalten, die traditionell Diego de Alcaraz zugeschrieben werden. Das Camarín der Ermita de la Virgen de la Misericordia weist barocke Stuckarbeiten aus dem 18. Jahrhundert auf. Festungsbau, Kirchenarchitektur, Portale und Stuckarbeiten bilden unterschiedliche historische Facetten von Torreperogil.

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Feste und Geschmack

San Antón wird am 17. Januar mit Lagerfeuern, gerösteten Kichererbsen und Ponche gefeiert. Der Ponche wird aus Wein aus Torreperogil, Limonade und Zucker hergestellt. Die Romería zu Ehren des Apostels Santiago wird jedes Jahr am 1. Mai mit der Prozession und dem Bad der auf einem Pferd getragenen Santiago-Statue im Fluss sowie mit Pferderennen gefeiert. Lagerfeuer, Prozession, Fluss und Pferde gehören damit zu zwei klar benannten Festtraditionen.

Ajillo de berenjenas ist ein traditionelles Gericht aus Torreperogil, das mit Auberginen aus der Region zubereitet wird. Bei einem Besuch der S.C.A. Nuestra Señora de la Misericordia können die 2005 eröffneten Produktionsanlagen sowie die Techniken zur Herstellung ihrer Olivenöle und ihrer Weine mit der geschützten geografischen Angabe „Vinos de la Tierra de Torreperogil“ kennengelernt werden. Die Schnitzerei aus Olivenholz ist ein bedeutendes lokales Kunsthandwerk in Torreperogil. Auberginen, Wein, Olivenöl und Olivenholz stehen so für verschiedene Seiten des örtlichen Geschmacks und Handwerks.

Wege

Eine ausgeschilderte, etwa 25 Kilometer lange Route durch Olivenhaine verbindet Torreperogil mit den Renaissance-Städten Úbeda und Sabiote. Die Strecke kann in kürzere Abschnitte zum Wandern oder für BTT-Fahrten aufgeteilt werden. Landschaft, historische Städte und unterschiedliche Fortbewegungsarten treffen auf dieser Route in einem einzigen beschriebenen Verlauf zusammen.

Weitere Ziele im selben übergeordneten Zusammenhang: Tíscar, El Parralejo, Solera, Alcalá La Real, Chilluévar, Ventas del Carrizal, Jaén und Bailén.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.

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