Solera: Burg, Kirche und Fiestas
Unterkünfte in Solera
Solera: Burg, Kirche und weite Blicke
Solera verbindet mittelalterliche Spuren, markante Aussichtspunkte und Feste, die eng mit dem Ort verbunden sind. Das Castillo de Solera und der Mirador Era de las Tres Cruces eröffnen dabei zwei unterschiedliche Blicke auf den Ort: Vom Castillo reicht der Blick über die Vega, in der der Jandulilla und der Gargantón zusammenfließen. Vom Mirador hat man Blick auf Solera, seine weißen Häuser und seine mittelalterliche Burg.
Spuren mittelalterlicher und kirchlicher Baukunst
Das Castillo de Solera weist zwei Bauphasen auf. Im oberen Bereich befinden sich ein kleiner ummauerter Bezirk und eine Zisterne mit Resten eines spitzbogigen Gewölbes. Weiter unten liegen die Reste einer größeren Burganlage mit Türmen aus Mauerwerk und abschließenden Umfassungsmauern.
Auch die Kirche von Solera trägt die Geschichte des Ortes in ihrer Architektur. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Portal ist als Rundbogen gestaltet, liegt vor einer Freitreppe und wird von drei in einer Reihe angeordneten Okuli bekrönt. Im Inneren besitzt die Kirche ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und Gurtbögen, mehrere Kapellen sowie einen Chor im hinteren Bereich. Der Hochaltar ist durch eine Treppe abgesetzt; außerdem gibt es ein Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert.
Orientierung und Wege durch das Jandulilla-Tal
Für Ihre Orientierung rund um Solera ist die Straße JA-4203 mit der Bezeichnung „Acceso a Estación de Cabra por Solera“ ein konkreter Bezugspunkt. Sie verläuft von der A-401 zur JA-5200 und ordnet Solera in eine Verbindung zwischen diesen beiden Straßen ein.
Wer Solera mit aktiver Bewegung verbinden möchte, findet mit der C6 eine etwa 50 km lange Rundroute durch das Jandulilla-Tal. Sie führt von Bélmez de la Moraleda über Cabra del Santo Cristo bis nach Solera und wechselt zwischen Olivenhängen, Kiefernwäldern und Kalksteinreliefs. Der Mirador Era de las Tres Cruces ist zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar.
Fiestas im Mai und August
Im Mai finden in Solera die traditionellen Fiestas zu Ehren von San Isidro Labrador statt. San Isidro Labrador gilt als Schutzpatron der Landwirte und als Symbol für Arbeit, Demut und den Glauben des Ortes. Die Fiesta de San Isidro findet Mitte Mai statt und geht auf ein von Landwirten organisiertes Volksfest zum Tag ihres Schutzpatrons zurück. Dazu gehört die Zubereitung einer riesigen Paella für alle Anwesenden und Besucher.
Mitte August folgt die Fiesta del Emigrante. Sie ist den Menschen gewidmet, die ausgewandert sind und im August ins Dorf zurückkehren. Abends gibt es Verbenas, während die Straßen für einen Dekorationswettbewerb geschmückt werden. So stehen neben den historischen Bauwerken auch Rückkehr, gemeinsames Feiern und sichtbar gestaltete Straßen im Mittelpunkt des Dorflebens.
Weitere Orte
Rus, Cabra Del Santo Cristo, Bedmar, Torreperogil, La Puerta De Segura, Ribera Baja, Beas De Segura, Bailén
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