Pegalajar: Natur, Kultur und Wege in der Sierra Mágina
Unterkünfte in Pegalajar
Naturraum und Landschaft
Der geschützte Parque Natural de Sierra Mágina erstreckt sich in das Gemeindegebiet von Pegalajar. Im Gemeindegebiet von Pegalajar umfasst der Parque Natural de Sierra Mágina etwa 719 Hektar. Die Serrezuela de Pegalajar ist ein mediterraner Berg mit aus Aufforstung stammenden Aleppo-Kiefern, sich natürlich verjüngenden Steineichen und aromatischen Pflanzen wie Rosmarin, Lavendel und Thymian.
File:Pegalajar (RPS 23-08-2014) Club de Parapente.png
Foto: Raimundo Pastor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wege in der Sierra Mágina
Der selbstgeführte und gut ausgeschilderte Sendero de la Serrezuela ist ein etwa 7 Kilometer langer Rundweg. Der Rundweg kann im Ortskern von Pegalajar oder am Área Recreativa Siete Pilillas begonnen werden. Der Sendero de la Serrezuela verfügt über Informationstafeln zu Flora, Fauna und Geologie der Sierra.
Der Sendero del Hoyo de la Sierra führt durch mediterrane Vegetation; entlang der Route können Gänsegeier, Uhus und Iberische Steinböcke beobachtet werden. Der Sendero de la Huerta de Pegalajar ist ein Rundweg von knapp 2,5 Kilometern, der an der La Charca beginnt und durch die Huerta de Pegalajar führt.
Siete Pilillas ist ein 2 Kilometer von Pegalajar entferntes Erholungsgebiet. Im Área Recreativa Siete Pilillas ist der Club Parapente Pegalajar aktiv. Der Zugang zu Siete Pilillas erfolgt über die Straße in Richtung Mancha Real. Der Club Parapente Pegalajar fördert neben dem freien Fliegen auch Schulungsangebote und Veranstaltungen.
Der Felsabbruch Peña de los Buitres wird zum klassischen Klettern und für lange Routen genutzt. An nahe gelegenen Kalksteinblöcken wird außerdem Bouldern betrieben.
Wasserlandschaft und Kulturerbe
Die Huerta de Pegalajar ist ein etwa 200 Hektar großes traditionelles Bewässerungsgebiet südlich des Ortes, das auf Terrassen angelegt ist. Das System der Charca-Huerta de Pegalajar geht auf die muslimisch-mittelalterliche Zeit zurück und umfasst Wasserspeicherung, Bewässerung sowie traditionelle Gärten auf gemauerten Terrassen. Die Huerta de Pegalajar gehört als „Lugar de Interés Etnológico“ zum Andalusischen Historischen Erbe. La Charca ist ein Staubecken, das seit dem Mittelalter das Wasser der Quelle Fuente de la Reja sammelt.
Bauwerke und Flamenco
Die Iglesia de Santa Cruz wurde in den letzten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts und zu Beginn des 17. Jahrhunderts von dem Architekten Alonso Barba erbaut. Die beiden Portale der Iglesia de Santa Cruz sind manieristisch gestaltet; für den Glockenturm wurde der Turm der ehemaligen Festung genutzt. Der Arco de la Encarnación ist ein Spitzbogen mit drei Wappen und einer Inschrift und war Teil der Umfriedung des Castillo de la Peñuela.
Die Torre de la Cabeza ist ein zylindrischer Wachturm aus Mauerwerk, der der Überwachung und Kommunikation diente. Die Torre de la Cabeza gehörte zu einem von Nord nach Süd durch die Provinz verlaufenden Ensemble von Türmen. Die Torre de la Cabeza soll zwischen 1462 und 1470 von Miguel Lucas de Iranzo errichtet worden sein.
Das Centro de Interpretación de la Caminería de La Cerradura in Pegalajar (Jaén) zeigt eine umfangreiche Sammlung von Orientierungspunkten, die Reisende auf den Wegen Spaniens nutzten. Ergänzt wird die Sammlung durch Tafeln zur Geschichte der Wege und zur Entwicklung der Verkehrsverbindungen in der Region. Das von der Peña Flamenca de Pegalajar veranstaltete Festival de Arte Flamenco de Pegalajar lässt sich bis 1969 zurückverfolgen.
Olivenöl und Anreise
Die Finca Ecológica la Casona de Puerto Alto bietet eine Olivenölverkostung an, bei der die organoleptischen Eigenschaften und die Zusammensetzung eines guten nativen Olivenöls extra erläutert werden. Die Aceites-Melgarejo-Erfahrung endet mit einer Olivenölverkostung, die mit Melgarejo-Produkten und örtlichen Häppchen kombiniert wird. Die Straßenanreise von der A-44 nach Pegalajar erfolgt über die Ausfahrt 50 und anschließend etwa 4 Kilometer über die JA-3241.
Weitere Ziele im selben Bezugsraum: Jimena, Alcalá La Real, Ermita Nueva, Baeza, Castillo De Locubín, Peñolite, Navas de San Juan, La Hueta
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