Cazalilla: Türme, Casa de la Tercia und Olivenlandschaft
Unterkünfte in Cazalilla
Cazalilla liegt in der oberen Campiña von Jaén, deren Landschaft von sanft gewelltem Gelände mit sehr geringen Neigungen und vom Olivenanbau geprägt ist. Auch in den bewässerten Vegas- und Anbaugebieten prägt der Olivenanbau die Landschaft. Dadurch reicht der landschaftliche Rahmen des Ortes von den leicht geneigten Geländeformen bis zu den landwirtschaftlich genutzten und bewässerten Bereichen.
Kultur
Das heute Casa de la Tercia genannte Gebäude war früher der Pósito von Cazalilla. Es soll in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet worden sein. Im oberen Teil der Casa de la Tercia befindet sich das Museo de Pedro Monje. Dieser Bereich wird außerdem für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt. In einem einzigen Gebäude treffen damit die frühere Bezeichnung als Pósito, die angenommene Entstehungszeit und die heutige Nutzung des oberen Bereichs aufeinander. Die Casa de la Tercia steht so zugleich für einen historischen Gebäudeteil und für einen Ort, an dem Museum und Veranstaltungen ihren Platz haben.
Neben der Pfarrkirche von Cazalilla ist die Torre de Calígula erhalten. Die Torre de Calígula ist ein halbrunder Turm der ehemaligen Burg. 1985 wurde sie als Bien de Interés Cultural eingestuft. Ihre Lage neben der Pfarrkirche und die halbrunde Form gehören ebenso zum Erscheinungsbild wie die Verbindung mit der ehemaligen Burg. Die Einstufung aus dem Jahr 1985 ergänzt diese bauliche Einordnung um einen weiteren festen Bezugspunkt in der Geschichte des Turms.
Der Turm der Iglesia de Santa María Magdalena steht auf einem steinernen Sockel und hat einen quadratischen Grundriss. Seine Glockenöffnungen sind halbrundbogig. Eine pyramidenförmige Turmspitze schließt den Turm ab. Diese Turmspitze soll Ende des 17. Jahrhunderts errichtet worden sein. Der Turm zeigt damit mehrere klar erkennbare Baumerkmale vom Sockel bis zum oberen Abschluss. Neben dem Grundriss und den Glockenöffnungen gehört besonders die pyramidenförmige Spitze zu seiner architektonischen Gestalt; ihre vermutete Entstehung am Ende des 17. Jahrhunderts ist zeitlich gesondert überliefert.
Landschaft
Der Parque Pilar de la Dehesa ist ein Erholungs- und Rastplatz. Zu diesem Platz gehören schattige Bereiche, Grillstellen, Wasserbrunnen und Tische. Der Park ist mit dem Auto oder zu Fuß über einen direkt aus Cazalilla führenden ländlichen Weg erreichbar. Die genannten Elemente beschreiben sowohl den Charakter des Platzes als auch seine Ausstattung: Schatten, Möglichkeiten zum Grillen, Wasser und Sitzgelegenheiten gehören zu demselben Park. Der Zugang über den ländlichen Weg beginnt direkt in Cazalilla und ist für den Fußweg ebenso genannt wie für die Anfahrt mit dem Auto.
Die Ruta de la Campiña führt über die Landstraße J-3413 durch Cazalilla. Damit ist der Ort zugleich in den Verlauf dieser Route einbezogen, während der Parque Pilar de la Dehesa über einen eigenen ländlichen Weg aus dem Ort erreicht wird.
Veranstaltungen
Bei einer religiösen Feier wird ein Bildnis zu einem Ort getragen. An diesem Ort finden ein liturgischer Akt und ein gemeinschaftliches Beisammensein statt. Die Feier umfasst damit eine Prozession des Bildnisses und zwei anschließende Elemente am Zielort: den liturgischen Akt sowie das gemeinsame Beisammensein. Religiöse Handlung und gemeinschaftliches Treffen sind dabei als Bestandteile desselben Ablaufs miteinander verbunden.
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