Baños de la Encina zwischen Burgalimar und Rumblar
Unterkünfte in Baños De La Encina
Baños de la Encina verbindet ein geschütztes historisches Zentrum mit der Festung Castillo de Burgalimar und Landschaften am Embalse del Rumblar. Das historische Zentrum wurde 1969 als historisch-künstlerisches Ensemble unter Schutz gestellt.
Weitere Reiseziele: Bailén, Villacarrillo, Castellar, La Carrasca, Alcaudete, Vites, Peal De Becerro und Ventas del Carrizal.
Kultur
Das Castillo de Burgalimar wurde im Jahr 968 auf Anordnung des Kalifen al-Hakam fertiggestellt. Die Anlage besitzt vierzehn Türme mit annähernd quadratischem Grundriss. Ursprünglich könnten es fünfzehn Türme gewesen sein, falls der letzte im 15. Jahrhundert durch den heute bestehenden großen Bergfried ersetzt wurde.
Zur Baugeschichte des Ortes gehört auch die Pfarrkirche Iglesia de San Mateo. Sie wurde im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts mit einem gotischen Langhaus errichtet; ihr Hauptportal entstand 1576 im manieristischen Stil. Eine weitere Spur der langen Geschichte führt zum Cerrillo del Plomo: Während der römischen Epoche war dieser Ort eine der produktivsten Minen und eine der bedeutendsten Fundstätten Spaniens zur Gewinnung von Bleiglanz.
Natur
Das Gemeindegebiet von Baños de la Encina ist in den Naturpark Sierra de Andújar einbezogen. Der Geosendero de la Pizarrilla beginnt nahe dem Fußballplatz im Ortskern und führt in den öffentlichen Wald Dehesa del Santo Cristo innerhalb des LIC Cuencas del Rumblar, Guadalén y Guadalmena (ES 6160008). Zu ihm gehören ein Rundabschnitt entlang des Ortskerns sowie ein Abzweig mit Ausblick auf den Embalse del Rumblar.
Der Sendero El Rumblar beginnt neben der Talsperre des Embalse del Rumblar und führt vom Embalse sowie von der Siedlung Colonia del Rumblar nach Los Escoriales. Dabei verläuft er durch Waldlandschaften, trockenlandwirtschaftlich geprägte Bereiche, Landschaften des Olivenanbaus und Dehesa-Landschaften. Von Baños de la Encina aus erfolgt die Anfahrt über die JH-5044 bis zur Talsperre.
Wege und Erlebnisse
Der Camino „Romano“, auch Real del Puerto del Rey genannt, bewahrt auf seinem Verlauf durch Baños de la Encina mehr als 200 Meter eines gepflasterten Weges und eine kleine Steinbrücke. Der Sendero Del Bronce grenzt auf einem Teil seines Verlaufs an den Embalse del Rumblar und bietet Ausblicke auf dessen Wasserflächen. Ein alternativer Weg dieses Senders führt zum Fortín de Migaldías, einem mit dem Bergbau des Beckens in der Bronzezeit verbundenen territorialen Kontrollfort.
Die städtische Tourismusinformation organisiert Besichtigungen von Baños de la Encina und seiner Altstadt, monumentale und erlebnisorientierte Besuche, Wander- und Archäologierouten, Kanufahrten auf dem Rumblar sowie nächtliche und szenisch-theatralische Besuche. Auf dem Embalse del Rumblar werden Kajaktouren angeboten. Eine geführte, knapp 3 km lange Wanderung nach Peñalosa verläuft über die Vereda de las Aguas parallel zum Embalse del Rumblar.
Auch ein traditioneller Festtermin gehört zum Jahreslauf: La Candelaria wird am 2. Februar mit großen Freudenfeuern gefeiert, die aus Olivenbaumschnitt hergestellt werden. Eine kulturelle und gastronomische Route umfasst einen geführten Besuch und ein Degustationsmenü.
Museum
Im Gebäude der städtischen Tourismusinformation befindet sich auf den beiden oberen Etagen das Museo del Territorio. Das Museum ist über einen Aufzug oder eine Treppe zugänglich. Die Dauerausstellung „Historias al viento“, gestaltet von José María Cantarero, behandelt Typen und die Entwicklung von Windmühlen, die Verbindung von Baños de la Encina mit den Mühlen sowie Arbeiten rund um das Getreide. Außerdem zeigt sie Routen in der näheren Umgebung des Ortes.
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