Monachil: Schluchten, Bergwege und Geschichte

File:Avenida de la Libertad, en el Barrio de la Vega (Monachil, Granada).jpg File:Avenida de la Libertad, en el Barrio de la Vega (Monachil, Granada).jpg Foto: Lopezsuarez via Wikimedia Commons, CC0

Der Fluss Monachil durchquert die gesamte Gemeinde. Mit ihm verbunden sind Quellen, Becken, Wasserfälle und geschützte Flusswindungen. Los Cahorros ist eine vom Fluss Monachil in Kalkstein eingeschnittene Schlucht mit Höhlen und engen Passagen. Als Route am Fluss Monachil umfasst Los Cahorros Hängebrücken und Schluchten und bietet Möglichkeiten zum Klettern. Der größte Teil des Gemeindegebiets von Monachil liegt innerhalb des Naturparks und des Nationalparks Sierra Nevada. An den steilen senkrechten Wänden von Los Cahorros nisten Alpenkrähen, Dohlendohlen und Felsenschwalben.

Weitere Reiseziele sind Sierra Nevada und Vegas Del Genil.

Wanderwege und Panoramen

Eine Wanderung führt rund um den Cerro de Huenes. Sie verläuft durch dichte Kiefernwälder und bietet Bergblicke. Die Route zum Pico del Cerrajón führt vom Alto del Purche hinauf und bietet ein 360-Grad-Panorama auf die Sierra Nevada und die Vega. Eine weitere Route führt durch die Geschichte und Traditionen von Monachil. Sie bietet Ausblicke auf den Ort, Granada und die umliegende Sierra.

Die Wege erschließen dabei verschiedene Seiten des Ortes: Der Cerro de Huenes steht für den Weg durch den Kiefernwald, während die Route zum Pico del Cerrajón den Ausgangspunkt Alto del Purche, den Anstieg und das Panorama auf Sierra Nevada und Vega miteinander verbindet. Die Route durch Geschichte und Traditionen richtet den Blick zusätzlich auf Monachil selbst und auf die umliegende Sierra.

Geschichte und Baukultur

Zur Iglesia de la Encarnación gehört ein Hauptretabel aus dem 16. Jahrhundert. Es wird der Werkstatt von Pedro Machuca zugeschrieben. Die Iglesia de la Encarnación wurde 1501 als Pfarrei errichtet. Sie wurde auf der ehemaligen Hauptmoschee von Monachil erbaut. Die archäologische Fundstätte Cerro de la Encina war zwischen 2000 und 900 v. Chr. während der Bronzezeit besiedelt. Der älteste Teil der Casa Señorial Molino de los Aragones stammt aus dem Jahr 1450. Die Casa Señorial Molino de los Aragones gilt als das älteste und heute am besten erhaltene historische Wohnhaus in Monachil. Am Südhang des historischen Ortskerns von Monachil führt ein Spaziergang an den Fassaden historischer Höhlenhäuser vorbei. Dieser Spaziergang bietet Ausblicke auf das Tal.

Die historischen Zeugnisse reichen damit von der bronzezeitlichen Besiedlung des Cerro de la Encina bis zur Pfarrkirche und zum Wohnhaus aus späteren Jahrhunderten. An der Iglesia de la Encarnación lassen sich sowohl die Errichtung als Pfarrei im Jahr 1501 als auch der Bau auf der ehemaligen Hauptmoschee nachvollziehen. Der Spaziergang am Südhang verbindet die historischen Höhlenhäuser mit dem Blick auf das Tal.

Regionale Küche

Olla de San Antón ist ein traditionelles Gericht von Monachil. Am 17. Januar wird es von der Gemeinde kostenlos angeboten. In den meisten Restaurants der Gemeinde wird es den ganzen Monat über serviert. Bei Jamones Mariscal können Besucher den handwerklichen Prozess des Salzens und Reifens des Serrano-Schinkens aus Monachil beobachten. Saborea Monachil ist eine mehrtägige Tapasroute im Frühjahr. Sie besteht seit 2016.

Auch die kulinarischen Termine sind zeitlich unterschiedlich verankert: Olla de San Antón gehört zum 17. Januar und wird in den meisten Restaurants den gesamten Monat angeboten, während Saborea Monachil im Frühjahr stattfindet. Bei Jamones Mariscal steht der handwerkliche Umgang mit dem Serrano-Schinken im Mittelpunkt, vom Salzen bis zum Reifen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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