Lanteira: Wanderrouten, Mühlen und Bergbaugeschichte in der Sierra Nevada
Lanteira im Naturraum der Sierra Nevada
Lanteira gehört zu den Gemeinden der Provinz Granada, die im Parque Natural Sierra Nevada liegen. El Peñón de Lanteira ist ein außergewöhnlicher natürlicher geologischer Aussichtspunkt. Einen anderen Blick auf die Landschaft vermittelt der letzte Abschnitt der Route Guadix–Jérez del Marquesado in Richtung Lanteira: Er führt durch alte Obstgärten mit von Mandelbäumen gesäumten Terrassenrändern sowie an Wegen zwischen Geröll und Bewässerungskanälen vorbei. Mandelbäume, Terrassen, Geröll und Wasserläufe prägen hier den beschriebenen Wegabschnitt und geben ihm einen deutlich ländlichen Charakter.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Ruta B: Lanteira–Postero Alto–Lanteira beginnt am Cerro Redondo oberhalb von Lanteira, nahe Sportanlagen. Auf dem oberen Abschnitt gefrieren Wasserfälle im Winter; sie werden von Bergsteigern geschätzt, die sich für Eisklettern begeistern. Die Route verbindet dabei den Ausgangspunkt am Cerro Redondo mit dem Namen Postero Alto und führt anschließend wieder nach Lanteira zurück. Einen leichteren Akzent setzt die Ruta de los Molinos Harineros. Sie ist ein Rundweg mit geringem Schwierigkeitsgrad und führt an alten hydraulischen Mühlen mittelalterlichen Ursprungs entlang der Flüsse Río del Pueblo und Río del Barrio vorbei. Der Sendero al Área del Río Barro führt durch Lanteira und verläuft in einer Sierra-Landschaft.
Spuren von Bergbau und Kirche
Auch die Minas de Alquife gehören zum prägenden Umfeld von Lanteira. Der Bergbaukomplex Minas de Alquife erstreckt sich auch über das Gemeindegebiet von Lanteira. Die Minas de Alquife besitzen historische, geologische, landschaftliche, technisch-industrielle und ethnologische Bedeutung. Damit steht neben den Wegen durch die Sierra ein Komplex mit mehreren historischen und fachlichen Bezügen. Im Ortsbild setzt die Kirche am Hauptplatz von Lanteira einen weiteren kulturellen Bezugspunkt. Sie ist ein Kirchenneubau des 17. Jahrhunderts und gehört zu den letzten in der Region nach der Mudéjar-Tradition errichteten Kirchen. Die Kirche weist einfache Kassettendecken mit originaler polychromer Verzierung an den Zugankern und am umlaufenden Fries auf. Eine Tafel und eine Büste außerhalb der Kirche in Lanteira erinnern an den seligen Medina Olmos, der aus Lanteira stammte.
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Der Aussichtspunkt Mirador Las Cuevas und das Museum Cueva Museo De Costumbres Populares liegen in der Umgebung von Lanteira. Ebenfalls in der Umgebung von Lanteira liegen das Museum Cueva Museo de Alfarería La Alcazaba, der Palacio de Peñaflor, der Aussichtspunkt Mirador de la Magdalena, der Palacio de los Marqueses de Villalegre und der Berg Cerro de Juan Canal. Der Gipfel Alto de la Carrasca liegt in der näheren Umgebung von Lanteira. So lassen sich Naturpunkte, Museen und historische Bauwerke in der weiteren Reiseplanung gemeinsam berücksichtigen.
Weitere Ziele im selben Bezugsraum: Velilla-Taramay, Dólar, Dúdar, Juviles, El Ventorrillo, Belicena, Bérchules und Gorafe.
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