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Torrecampo: Geschichte, Wege und regionale Kultur

Unterkünfte in Torrecampo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte, Wege und lokaler Charakter

Torrecampo in Andalusien verbindet archäologische Spuren, historische Sakralbauten und eine kurze Rundroute mit regionalen Traditionen. Der Ort ist Teil der Ruta de las Siete Villas und gehört als einer von 17 Orten zum Starlight-Reservat Los Pedroches. Damit treffen hier kulturgeschichtliche Themen und eine besondere landschaftliche Orientierung aufeinander.

Archäologische Spuren rund um Torrecampo

Bei La Nava, auch Casilla de la Lata genannt, befinden sich die Überreste einer römischen Siedlung und mittelalterliche, in den Fels gehauene Grabbauten. Haza de las Animas (I) ist eine mittelalterliche Siedlung mit einer Nekropole, die in den Fels gehauene Gräber umfasst. La Torre gilt als frühmittelalterliche Siedlung mit visigotischen Fundresten und einem auf das Jahr 950 datierten Grabepitaph des Priesters Rufo. Bei Las Coronadas liegen die Überreste einer römischen Villa, die durch verstreute Fundstücke belegt ist. Las Valquemadas besteht aus drei in granitisches Gestein gehauenen Gräbern.

Rundroute und religiöse Bauwerke

Der Recorrido periurbano ist eine Rundroute mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Er ist 2,6 km lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 1,5 % auf. Vom Puerto del Mochuelo an der A-435 bietet die Route einen großartigen Panoramablick auf die Comarca. Ein Abschnitt zwischen dem Molino de la Jurada und der Ermita de la Virgen de Veredas verläuft am Ufer des Fließgewässers entlang. Der Straßenabschnitt führt zur Ermita de la Virgen de Veredas, wo am 1. Mai die Romería gefeiert wird. Die Ermita de Santa María de Gracia stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert und besitzt Malereien an den Wänden sowie an der Kuppel des Presbyteriums.

Baukunst, Sammlungen und Ortsgeschichte

Die Iglesia de San Sebastián ist ein gotisch-mudéjarischer Sakralbau aus dem 14. Jahrhundert. Sie besitzt drei Schiffe und drei rechteckige, mit Sterngewölben überwölbte Apsiden. Ihr Pfarrarchiv bewahrt Unterlagen aus der Zeit ab 1550. Die Ermita de Jesús hat einen gotischen Ursprung und weist Blumenmalereien in ihrer Kuppel auf. Die Casa-Museo Posada del Moro zeigt Sammlungen zur Archäologie, Malerei, Skulptur und zu Haushaltsgegenständen. Sie befindet sich in einer ehemaligen Herberge aus dem 15. Jahrhundert am Camino Real, besitzt ein Renaissanceportal aus dem frühen 16. Jahrhundert und befindet sich derzeit in Restaurierung. Der Pósito ist ein gewölbter Bau aus dem 17. bis 18. Jahrhundert, der nach seiner Restaurierung als Ausstellungshalle genutzt wird. Die Casa de la Inquisición gehört zu den besonders hervorgehobenen Häusern Torrecampos mit Granitportalen und Türstürzen.

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Weitere Eindrücke aus Torrecampo

Das Castillo de Almogábar liegt in der Umgebung von Torrecampo auf einem Hügel und besteht heute nur noch aus einigen Mauer- und Steinresten. Es liegt 10 km von Torrecampo in Richtung Conquista. Zu den typischen Gerichten Torrecampos gehören Cachorreñas. Melocotonada wird im Sommer zubereitet und ähnelt in ihrer Art der Sangria. So ergänzen kulinarische Besonderheiten die historischen und landschaftlichen Themen des Ortes.

Für die weitere Reiseplanung in Andalusien finden Sie auch El Vacar, Hornachuelos, Rute, Santa Cruz, Gaena-Casas Gallegas, Villanueva Del Duque, La Carlota und La Paz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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