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Ochavillo del Río: Geschichte, Feste und Landschaft

Unterkünfte in Ochavillo del Río

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geradlinige Straßen prägen Ochavillo del Río und bewahren den rationalistischen Grundriss aus der karolinischen Epoche der Neuen Siedlungen Karls III. Die frühesten Hinweise auf den Ort werden dem arabischen Geografen Al-Idrisi zugeschrieben und stammen aus dem Jahr 1154; dabei ist der arabische Ursprungsname Susabil überliefert. Ochavillo del Río liegt sehr nahe am Guadalquivir und an den Ausläufern der Sierra Morena. Wenn Sie Kultur und Landschaft verbinden möchten, treffen hier historische Ortsbezüge auf eine Umgebung mit Flussnähe und Bergausläufern.

File:Plaza Real, Ochavillo del Río.jpg File:Plaza Real, Ochavillo del Río.jpg Foto: CFA1877 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur zwischen Kirche, Plaza Real und Kolonisationsgeschichte

Die Iglesia Nuestra Señora del Carmen ist in Ochavillo del Río als Sehenswürdigkeit ausgewiesen. Am 16. Juli 1890 wurde sie gesegnet. An der Kirche befindet sich eine Gedenktafel, die ihre Schenkung an das Dorf durch Ana Pulido festhält. An der Plaza Real befindet sich eine der am besten erhaltenen Fassaden eines Kolonialhauses im Ort. Das kleine Fenster über der Tür wird mit den ursprünglichen Häusern in Verbindung gebracht, die den Siedlern in diesem Teil der Provinz Córdoba übergeben wurden. Auch die historische Quelle gehört zur Geschichte der Kolonisationssiedlungen: Sie war eines von zwei traditionellen Systemen zur gemeinschaftlichen Wasserversorgung der Bevölkerung. Ein Wandgemälde des Architekten Luis Valdelomar befindet sich in der Pumpstation der Bewässerungsgemeinschaft Fuente Palmera.

Feste und lebendige Traditionen

Zum Karneval in Ochavillo del Río gehört am Aschermittwoch die Batalla de la Harina. Zum Patronatsfest der Virgen del Carmen gehört nach der Messe auf der Plaza Real eine Prozession durch Ochavillo del Río. Die Fiesta del Emigrante findet am 14. und 15. August statt und umfasst Musikaufführungen, Paella sowie das traditionelle Eintauchen in den Dorfbrunnen. In Ochavillo del Río werden Osterbräuche wie das Verbrennen des Judas und das Ziehen von Blechdosen durch die Straßen weiterhin gepflegt.

Auch das Kulturprogramm setzt unterschiedliche Akzente: Los Encuentros Literarios a la Luz de la Luna findet an Freitagabenden im Juli statt und umfasst Flamenco, Pop, Rock, Theater und literarische Präsentationen. Am Freitagabend finden in Ochavillo del Río Prozessionen mit dem Cristo de la Clemencia und der Virgen de los Dolores statt. Die Tradition der Ostereier wird in Ochavillo del Río weiterhin aktiv wiederbelebt.

Route durch Obsthaine und am Guadalquivir

Die gesamte Ochavillo-Route kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden. Sie beginnt an der Bibliothek des Ortes und führt über landwirtschaftliche Wege durch überwiegend vom Obstbau geprägte Flächen sowie durch Orangen-, Mandel- und Olivenhaine. Dabei überquert sie den Arroyo de Los Picachos, erreicht das Ufergebiet des Guadalquivir und führt auf dem Rückweg durch typische Uferlandschaften und Obsthaine. Die Nähe von Ochavillo del Río zum Guadalquivir und zur Sierra Morena steht mit zahlreichen Wander- und Landtourismusrouten in Verbindung.

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Anreise und lokale Besonderheiten

Ochavillo del Río ist über die Straßen CO-4313 und CO-4315 in Richtung des Weilers La Parrilla erreichbar. Mit Ochavillo del Río werden lokale Süßwaren namens negritos oder cuñas verbunden.

Für die weitere Reiseplanung können Sie auch diese Orte aufrufen: Huertas Bajas de Cabra, Villafranca De Córdoba, Villaviciosa De Córdoba, La Fuente Grande, Silillos, Villanueva Del Rey, Castro Del Río und El Villar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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