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Doña Mencía: Burg, Wege und Wein

Unterkünfte in Doña Mencía

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Casa consistorial de Doña Mencía, 2.jpg File:Casa consistorial de Doña Mencía, 2.jpg Foto: CFA1877 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zum archäologischen Komplex der Burg von Doña Mencía gehören eine Burg aus dem 15. Jahrhundert, eine Ölmühle des Herzogs von Sessa aus dem 17. Jahrhundert und ein kommunaler Getreidespeicher aus dem 17. bis 18. Jahrhundert. Die Burg von Doña Mencía wurde 1415 von Diego Fernández de Córdoba gegründet und bewahrt einen großen Teil ihrer ursprünglichen Mauern.

Kultur und Geschichte

Der 17 Meter hohe Torre del Homenaje ist das bedeutendste architektonische Wahrzeichen des Burgkomplexes. Der Turm bietet einen Aussichtspunkt auf den Komplex, die eng mit der Burg verbundene historische Landschaft und den Naturpark Sierras Subbéticas. So stehen am selben historischen Ort die mittelalterliche Befestigung, die Wirtschaftsgebäude und der Blick auf die Landschaft in direktem Zusammenhang.

Im Museo Histórico-Arqueológico in der Casa de la Cultura «Juan Valera» wird Material aus mehr als 300 archäologischen Fundstätten in der Provinz Córdoba und im angrenzenden Gebiet von Jaén bewahrt. Das Museum präsentiert außerdem Überreste aus dem Altpaläolithikum, die auf ein Alter zwischen 250.000 und 100.000 Jahren datiert werden. Die Iglesia Vieja wurde 1420 erbaut und zwischen 1737 und 1742 von der Dominikanergemeinschaft erweitert.

Das Gelände der ehemaligen Iglesia Vieja wurde 2000 zu einem Freiluftauditorium umgestaltet; im Sommer finden dort kulturelle Veranstaltungen statt. Zur Semana Santa von Doña Mencía gehören der Vía Crucis, das Lavatorio, das Prendimiento, das Descendimiento und die Bendición an den «cuatro esquinas». Begleitet werden die religiösen Darstellungen von «rezaores» und «pregoneros». Die Semana Santa wurde als touristisch interessante Veranstaltung Andalusiens anerkannt und ist um vierzehn Bruderschaften oder religiöse Vereinigungen organisiert.

Wege und Landschaft

Die Vía Verde de la Subbética verläuft auf 58 Kilometern zwischen Linares und Puente Genil entlang einer ehemaligen Eisenbahnstrecke und führt durch Doña Mencía. Die Station von Doña Mencía an der Vía Verde beherbergt ein Restaurant und ein Erholungsgebiet mit Rastmöglichkeiten, Fahrradparkplätzen, einem Wasserpunkt, einem Stellbereich für Wohnwagen und Wohnmobile sowie einem Verleih von Fahrrädern und umweltfreundlichen Fahrzeugen. Die Vía Verde de la Subbética ist für Radtouristen, Spaziergänger, Wanderer und Reiter vorgesehen.

Auch mehrere Rundwege sind mit Doña Mencía verbunden. Die Ruta de las Fuentes ist ein etwa 11 Kilometer langer Rundweg, der an der ehemaligen Bahnstation von Doña Mencía endet. Ein weiterer Rundweg beginnt und endet im Ortskern von Doña Mencía und ist etwa 2.780 Meter lang. Ein etwa 7 Kilometer langer Rundweg beginnt und endet am Pilar de Abajo beziehungsweise an der «Fuente del Ejido».

Der Wanderweg Sierra Abrevia verläuft durch die Gemeinden Zuheros und Doña Mencía. Die Sierra de la Abrevia gilt als Landschaft von hohem Naturwert, ist im RENPA als Naturpark geschützt und wurde von der UNESCO als Geopark ausgewiesen. Der Weg verbindet damit die beiden Gemeinden, während die Sierra zugleich als geschützte Landschaft und als UNESCO-Geopark ausgewiesen ist.

Weitere Ziele sind Fuente Palmera, Fuente del Conde, Almodóvar Del Río, Fuente Tójar, Bujalance, Villafranca De Córdoba, Montoro und Zuheros.

Wein

Doña Mencía gehört zum Weinbaugebiet mit der Herkunftsbezeichnung Montilla-Moriles; das zugehörige Weinbau- und Tourismusangebot umfasst besuchbare Bodegas und lagares. In Doña Mencía werden Weine mit der Herkunftsbezeichnung Montilla-Moriles verkostet und verkauft.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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