Jerez de la Frontera – Sherry, Flamenco und Alcázar

File:Catedral, Jerez de la Frontera, España, 2015-12-07, DD 21-23 HDR.JPG File:Catedral, Jerez de la Frontera, España, 2015-12-07, DD 21-23 HDR.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Jerez de la Frontera bietet eine charakteristische Weinbaulandschaft von etwa 2.000 Hektar mit Rebstöcken der Sorten Palomino, Moscatel und Pedro Ximénez.

Wein und lokale Küche

Die Bodegas von Jerez öffnen Besuchern ihre Türen und geben Einblick in Soleras und Criaderas, das Herstellungssystem des Sherrys.

Die Tabancos von Jerez erinnern an die früheren Weinhandlungen der Stadt; dort können Jerez-Weine zusammen mit lokaler Gastronomie verkostet werden.

Auf der Ruta de los Tabancos werden in einigen Tabancos gelegentlich Flamenco-Auftritte oder andere kulturelle Aktivitäten angeboten.

Zu den Weinbegleitungen in Jerez gehören Fino mit Schinken, Amontillado mit Käse und Oloroso mit Fleisch.

So treffen in den traditionellen Weinlokalen die Geschichte des Sherrys, seine Herstellung und unterschiedliche Formen lokaler Gastronomie aufeinander.

Kultur und Geschichte

Der Alcázar ist eine Festung islamischen Ursprungs aus dem 11. Jahrhundert und das älteste erhaltene Bauwerk in Jerez de la Frontera.

Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten im Alcázar gehören die Puerta de la Ciudad, die Mezquita, der Patio de Armas, der Palacio de Villavicencio, die Gärten, die Puerta del Campo und die Baños Árabes.

Die Kathedrale von Jerez ist ein rechteckiger Barockbau mit fünf Schiffen; ihr Bau begann 1695 und wurde 1778 abgeschlossen.

Im Centro Andaluz de Flamenco kann eine Galerie historischer Persönlichkeiten des Flamenco-Gesangs, -Gitarrenspiels und -Tanzes besichtigt werden; das Zentrum befindet sich im aus dem 18. Jahrhundert stammenden Palacio Pemartín.

Die Sammlung des Städtischen Archäologischen Museums stammt fast vollständig aus den zahlreichen archäologischen Fundstätten im Gemeindegebiet von Jerez; besonders hervorzuheben sind Mesas de Asta und die Stadt Jerez selbst.

Der Palacio del Tiempo auf dem Landgut La Atalaya beherbergt fast 300 funktionierende Uhren aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

Damit reicht das historische Spektrum in Jerez von islamischer Festungsarchitektur und barocker Sakralarchitektur bis zu Flamenco, Archäologie und mechanischer Zeitmessung.

Reitkunst und Veranstaltungen

„How the Andalusian Horses Dance“ ist eine Reitkunstdarbietung in Form eines Reitballetts, begleitet von typisch spanischer Musik und Kostümen im Stil des 18. Jahrhunderts.

In Jerez de la Frontera findet die Feria del Caballo statt, ein Fest von internationalem touristischem Interesse, bei dem Pferd und Reiter im Mittelpunkt stehen.

Landschaft und Natur

Zum natürlichen Umfeld von Jerez gehören Cañadas, Seen, Lagunen, Flüsse und Berge.

Die Montes de Propios des Parque Natural de los Alcornocales gehören zum auf Jerez bezogenen Naturraum.

Die Montes de Propios im Parque Natural de los Alcornocales können beim Wandern oder auf Geländewagenrouten besucht werden.

Für einen Aufenthalt in Jerez de la Frontera bleibt ein Hotel eine mögliche Unterkunftsform; die Entscheidung darüber gehört zur persönlichen Reiseplanung.

Weitere verknüpfte Orte sind El Torno, Algodonales, San Roque, Pozo Amargo, Algar, San Pablo De Buceite, San Martín del Tesorillo und Tarifa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cadiz.

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