Los Escullos: Almería zwischen Alcazaba, Hafenerbe und Küste
Unterkünfte in Los Escullos
Almería: Festung, Hafen und Küste
Für Ihre Reiseplanung rund um Los Escullos eröffnet der Blick auf Almería mehrere klar unterscheidbare Themen. Die Stadt verbindet historische Wehrarchitektur mit Industriegeschichte, Fotografie und einem Sandstrand am Meer. Dadurch lassen sich kulturelle Eindrücke und Küstenlandschaft in einer vielseitigen Auswahl von Reisezielen zusammenführen, ohne dass ein einzelner Schwerpunkt die Stadt vollständig erklärt.
File:Castillo de San Felipe (Los Escullos) - Patio.jpg
Foto: Triedros via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Industriegeschichte am Hafen
Der Cable Inglés wurde zwischen 1902 und 1904 errichtet, um den Seeexport von Eisenerz aus Alquife über den Hafen von Almería zu ermöglichen. Das Bauwerk erinnert damit an die industrielle Funktion, die der Hafen für den Transport des Erzes besaß.
Der Cable Inglés ist seit 1998 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument wegen seines technischen und historischen Werts geschützt. Das historische Hafenerbe von Almería wurde 2023 als Promenade und Aussichtspunkt am Meer für die Öffentlichkeit geöffnet. Beide Orte markieren unterschiedliche Kapitel der Hafengeschichte: Der Cable Inglés steht für den früheren Erzexport, während das Hafenerbe heute als öffentlicher Ort am Meer gefasst ist.
Die Alcazaba über der Medina
Die Alcazaba wurde auf Veranlassung von Abderrahmán III. im 10. Jahrhundert nach der Gründung der Stadt errichtet. Die Alcazaba liegt auf einem Hügel und überragt den ursprünglichen Stadtkern von Almería, die Medina. Ihre erhöhte Lage prägt den historischen Stadtblick und macht die Beziehung zwischen der Anlage und dem alten Stadtkern verständlich.
Die Alcazaba besteht aus drei Bereichen: zwei muslimischen Anlagen und einem abschließenden christlichen Bereich, der nach der Eroberung der Stadt durch die Katholischen Könige im Jahr 1489 errichtet wurde. In dieser Dreiteilung sind die islamische Gründungsphase und der spätere christliche Abschnitt der Anlage unmittelbar miteinander verbunden.
Kathedrale und Fotografie
Die Kathedrale von Almería ist eine Festungskathedrale, die sowohl dem Gottesdienst als auch dem Schutz der Bevölkerung vor Angriffen von Berberpiraten diente. Der Kreuzgang der Kathedrale von Almería ist neoklassizistisch und stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Sakrale Nutzung und Schutzfunktion gehören bei diesem Bauwerk deshalb zu seiner historischen Bestimmung.
Das Centro Andaluz de la Fotografía bietet ein dauerhaftes interdisziplinäres Fotografieprogramm mit Ausstellungen, Workshops, Veranstaltungen, Publikationen und weiteren Aktivitäten. Der Standort des Centro Andaluz de la Fotografía in Almería befindet sich im ehemaligen Liceo im historischen Zentrum der Stadt. Für kulturinteressierte Tage ergänzt Fotografie hier die älteren Bauwerke um ein eigenständiges zeitgenössisches Themenfeld.
Unterirdische Galerien und Sandstrand
Die unterirdischen Galerien sind 4,5 Kilometer lang und liegen in neun Metern Tiefe. Ihre Ausdehnung und ihre Lage unter der Stadt geben der historischen Infrastruktur von Almería eine weitere, vollständig unterirdische Dimension.
Die Playa de Almería (urbana) ist ein etwa drei Kilometer langer Sandstrand in Almería. Zusammen mit dem 2023 als Promenade und Aussichtspunkt am Meer geöffneten historischen Hafenerbe bildet sie den küstennahen Teil der städtischen Reiseeindrücke. So stehen in Almería Strand, Meerblick und historisches Hafenprofil neben Alcazaba, Kathedrale und Fotografie.
Weitere Reiseziele: Huércal de Almería, Alcontar, Pulpí, Cuevas Del Almanzora, Mojácar, Las Norias, Olula Del Río und Bedar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.