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Huesa: Kirche, Felsen und andalusische Traditionen

Unterkünfte in Huesa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Huesa zwischen Kirche und Felslandschaft

Huesa zeigt seinen Charakter in markanten Bauwerken, historischen Spuren, besonderen Naturgebieten und einer eigenständigen Festtagsküche. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Cabeza gilt als Huesas repräsentativstes Bauwerk und bewahrt das Erscheinungsbild der religiösen Architektur des 18. Jahrhunderts. Ihr charakteristischstes Merkmal ist der Turm mit quadratischem Grundriss, vier rechteckigen Öffnungen mit Rundbögen und einem vierseitigen Ziegeldach. Im Inneren befinden sich Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert, darunter Nuestro Padre Jesús Nazareno und die Virgen de la Cabeza.

File:Comarca Cuencas Mineras, T.M. Huesa del Común, provincia de Teruel, España.jpg File:Comarca Cuencas Mineras, T.M. Huesa del Común, provincia de Teruel, España.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Source, CC BY 4.0

Historische Spuren am Ort

Auf dem Cerro Negro liegen die Reste einer Siedlung aus der späten Bronzezeit. Die Anlage erstreckt sich über vier abgestufte Terrassen und ergänzt die jüngeren historischen Spuren rund um den Ort. Die Reste der ehemaligen Festung von Huesa befinden sich am Fuß eines beeindruckenden Felsabbruchs an einem Ort, der heute Calle de los Moros heißt. Natürliche Felsen und eine doppelte Mauer schützten die Anlage; diese Mauer reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.

Ein anderes Zeugnis der lokalen Geschichte ist die gut erhaltene elektrische Getreidemühle Molino harinero El Gato, die aus den 1950er-Jahren stammt. So stehen in Huesa religiöse Architektur, eine bronzezeitliche Siedlung, mittelalterliche Befestigungsspuren und ein jüngeres Mühlengebäude nebeneinander, ohne dass ihre unterschiedlichen Zeiten verwechselt werden müssen.

Feste und Küche

Das Fest zu Ehren von San Silvestre beginnt am Vorabend mit dem Verbrennen der sogenannten „Castillos del Santo“ auf dem Kirchenplatz. Die Rollen Capitán, Abanderado und Guinche werden per Losentscheid vergeben. Die Beteiligten organisieren in dieser Reihenfolge Festlichkeiten in ihren Wohnungen und tragen Gewänder, die von den Galauniformen des Heeres im 18. Jahrhundert inspiriert sind. Während des Prozessionswegs schmücken die Einwohner Huesas die Straßen, dekorieren ihre Balkone und stellen farbenprächtige Altäre auf.

Zur festlichen Backtradition gehören die „roscos de baño blanco“, ein Süßgebäck eindeutig maurischen Ursprungs. Sie werden San Silvestre am 31. Dezember dargebracht und am folgenden Tag versteigert. Torten werden den Besuchern der San-Marcos-Messe am 25. April überreicht. Zu den für Huesa typischen Speisen gehören außerdem die scharfen Gachas picantes aus Mehl, getrockneten roten Paprikaschoten, gerösteten Paprikaschoten und schärfegebenden Zutaten. Das Gericht Andrajos mit Fleisch aus der Niederwildjagd trägt in Huesa und der gesamten Region die Bezeichnung „talarines“.

Berge, Quellen und Wege

Der Norden und Nordosten Huesas sind von bergigem Gelände mit Kiefernwäldern geprägt, zwischen denen in tieferen Lagen Olivenparzellen liegen. Dieser Teil des Gebiets gehört zum Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Die Sierra del Caballo ist ein Naturgebiet von besonderem Interesse unmittelbar am Ortskern von Huesa. In der Nähe liegt außerdem das Naturdenkmal Monumento Natural de los Picos del Guadiana: eine Kalksteinklippe mit markanten Felsspitzen über dem Tal des Guadiana Menor.

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Diese Kalksteinklippe verläuft in Ost-West-Richtung und erreicht Höhen von über 700 Metern. An ihren Kämmen ist die senkrechte Schichtung der Gesteine deutlich zu erkennen. Das Naturdenkmal liegt in der Nähe von Huesa und ist von der Ortschaft aus leicht zu sehen. Mehrere Etappen des Fernwanderwegs GR-247 Bosques del Sur verlaufen durch das Gemeindegebiet von Huesa.

Huesa ist über die Straße A-315 erreichbar, die den Ort im Norden mit Quesada und im Süden mit Hinojares verbindet. In der Nähe von Huesa verbindet ein Naturgebiet eine natürliche Wasserquelle mit den Resten einer arabischen Burg. Ein schönes Naturgebiet zeichnet sich zudem durch einen Wasserfall aus.

Weitere Reiseziele: La Envía, San Isidro de Níjar, Santa María del Águila, Pechina, Vélez-Rubio, Chirivel, Alcontar, Uleila Del Campo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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