Alcontar entdecken: Landschaft, Wanderwege und Geschichte
Unterkünfte in Alcontar
Landschaft zwischen Sierra und Fluss
Alcontar liegt an der Nordseite der Sierra de los Filabres an der Grenze zur Provinz Granada. Die Landschaft verbindet die Aridität von Hügeln, Bergen und Trockenfeldern mit bewässerten Gartenbauflächen nahe dem Río Almanzora. Der Río Almanzora entspringt im Gemeindegebiet von Alcóntar. So stehen in und um den Ort trockene Bergformen und bewässerte Flächen nebeneinander – ein Kontrast, der sich auf Wegen, an Aussichtspunkten und in der regionalen Küche wiederfindet.
Geschichte und markante Bauwerke
Die historische Überlieferung von Alcóntar verbindet die Besiedlung im 16. Jahrhundert mit den Rittern von Don Juan de Austria. Außerdem bewahrt der Ort ein mündlich überliefertes Gedicht über die Einnahme durch dessen Truppen. In Alcóntar wurde die Pfarrkirche im Jahr 1820 erbaut; in ihr befindet sich ein besonders realistisch gestalteter Christus. Zur wehrhaften Vergangenheit gehört die Torre de los Moros–Torre del Ramil, die in der Nasridenzeit zur Überwachung, Verteidigung und Warnung der benachbarten Siedlungen errichtet wurde. Im Gemeindegebiet von Hijate wurde der Turm als Aussichtspunkt wiederhergestellt.
Wanderwege mit unterschiedlichen Profilen
Der PR-A 12 beginnt am alten Waschhaus von Alcóntar und führt entlang des Flussbetts des Río Sauco durch verschiedene ländliche Weiler. Die Route ist 20 Kilometer lang, als Rundroute angelegt und weist eine mittlere bis hohe Schwierigkeit auf; empfohlen wird sie für Herbst, Winter und Frühjahr. Vom PR-A 12 sind die Ruinen der Molino de Las Mesas zu sehen, außerdem führt die Strecke zu einer verlassenen Kapelle der Virgen del Rosario.
Der Wanderweg von Alcóntar nach Hijate, PR-A 72, beginnt an der Plaza de la Constitución und führt zu den Häusern von Los Blánquez. Er erreicht die Vía Verde; nach dem Verlassen der Vía Verde kurz vor einer hohen Brücke führt der Weg zur Torre del Ramil. Der PR-A 72 zwischen Alcóntar und Hijate ist mit einer Länge von 16,1 Kilometern und dem Jahr 2008 verbunden; für Februar 2019 ist eine Wartung vermerkt.
Weite Ausblicke und regionale Küche
Der PR-A 404 bietet Ausblicke auf die Sierra de Castril, das Valle del Almanzora, die Sierra de Baza und Calar Alto. Im oberen Abschnitt stehen große, jahrhundertealte Steineichen. Der PR-A 358 verläuft linear über 17,7 Kilometer, weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf, dauert schätzungsweise 5,5 Stunden und ist ganzjährig begehbar. Er führt bis zur Provinzgrenze zwischen Almería und Granada; im Paraje de Los Rincones bietet er Ausblicke auf die Sierra de Baza und die Ebenen von Hijate.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: Vélez-Blanco, Canjáyar, Nijar, Velefique, Los Navarros, Uleila Del Campo, Chirivel und Villaricos.
Traditionen auf dem Teller
Zu den gastronomischen Traditionen von Alcóntar und Hijate gehören Migas, Fritá de conejo, Gurullos, frittierte Ringe, Weinringe und Ringe mit Aguardiente. Typische Spezialitäten der Gegend um Alcóntar und Hijate sind außerdem Hornazos, Quittenpaste, Feigenmarmelade und Mistela.
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