Berja: Quellen, Bergbauerbe und Kirchenkunst

File:Fuente de Berja 20210307 04.jpg File:Fuente de Berja 20210307 04.jpg Foto: Ismael Olea via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Quellen und Wege

Wenn Sie Quellen im Stadtbild erkunden möchten, führt die Ruta de las Fuentes durch die Straßen und Plätze von Berja. Auf dieser Route lassen sich mehr als dreißig Quellen entdecken. Die städtische Route ist mit Steinplatten markiert. Die Fuente de Alcaudique ist die älteste Quelle der Route und römischen Ursprungs. Die Fuente de los 16 caños wurde 1859 erbaut und besitzt eine Freitreppe sowie ein rundes Becken. Die Quellenroute bleibt dabei nicht auf ein einzelnes Bauwerk beschränkt: Zu ihren genannten Stationen gehören sowohl die älteste, römischen Ursprungs, Fuente de Alcaudique als auch die 1859 errichtete Fuente de los 16 caños mit ihren baulichen Merkmalen.

Natur

Die Sierra de Gádor verfügt über ein Wegenetz, das nahezu hundert Kilometer umfasst. Der Bezugspunkt dieses Wegenetzes ist der Parque Periurbano de Castala. Beim Wandern lassen sich viele Überreste des Bergbauerbes von Berja besichtigen. Das Umfeld der Fuentes de Marbella ist für Besucher hergerichtet. Für Wanderungen eignet sich dieses Umfeld, und dort lassen sich die heimische Flora und Fauna beobachten. Berja liegt an der Westseite dieses einzigartigen Naturraums. Die Europäische Union hat diesen Naturraum als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen.

Die Estación de Vuelo Libre El Zarzalón gehört zum andalusischen Netz der Freiflugstationen. Die Station liegt auf mehr als 600 Metern Höhe. Geführte Besichtigungen in Berja können entsprechend den Interessen der Besucher angepasst werden.

Kultur und Geschichte

Die Geschichte von Berja ist mit der Bergbauwirtschaft der Sierra de Gádor verbunden. Zum historischen Bergbauerbe von Berja gehören Ruinen von Schmelzhütten, Bergwerken, Schächten, Baracken, Brücken und Wegen. Das Archäologische Ensemble von Villavieja umfasst die Überreste eines römischen Amphitheaters. Zu diesem Ensemble gehört außerdem eine mittelalterliche befestigte Stadt. Diese Stadt gilt als die einzige bekannte ihrer Art in La Alpujarra. Das Archäologische Ensemble von Villavieja gilt in der Gegend als eines der wenigen Kulturgüter von besonderem kulturellem Interesse. Dieser Status besteht seit 1987. Im Ensemble stehen damit römische und mittelalterliche Zeugnisse nebeneinander: Das Amphitheater ist als Überrest erhalten, während die befestigte Stadt dem Mittelalter zugeordnet wird. Die heutige Kirche von Berja wurde 1588 gegründet. Sie ist eines der bedeutendsten Pilgerzentren der Diözese Almería. Das Gotteshaus ist ein außergewöhnliches neoklassizistisches Bauwerk mit basilikalem Grundriss. Drei Schiffe sind durch große steinerne toskanische Säulen voneinander getrennt.

Anreise

Aus dem Süden ist Berja über die Provinzstraßen Al-6300 und Al-5300 erreichbar. Ebenfalls aus dem Süden führt die Regionalstraße Adra–Berja in den Ort. Von Osten führt die Regionalstraße El Ejido–Berja dorthin. Beide Regionalstraßen haben direkten Anschluss an die Autovía del Mediterráneo.

Weitere Orte: Roquetas De Mar, Chirivel, El Ejido, Lucainena De Las Torres, Lubrín, El Parador De Las Hortichuelas, Costacabana, El Campillo De Rodalquilar

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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