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Alzira: Kultur, Natur und Feste

Unterkünfte in Alzira

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Alzira verbindet archäologische Einblicke mit einer Landschaft aus schroffen Bergzügen, fruchtbaren Tälern und geschützten Kulturstätten. Besonders anschaulich wird die lange Geschichte im MUMA, während La Murta y La Casella Natur, Archäologie und regionale Landschaftsräume miteinander verbindet.

File:St. Catherine's Church (Alzira, Valencia) - 1.jpg File:St. Catherine's Church (Alzira, Valencia) - 1.jpg Foto: Davidmj via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es

Kultur und Geschichte

Im Raum „Islamische Mauer“ des MUMA ist eine verzierte Mauer aus dem 12. bis 13. Jahrhundert ausgestellt, die bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurde. Das Museum verfügt außerdem über ein archäologisches Fenster, durch das der ursprüngliche Bodenbelag und erhaltene Abschnitte der ursprünglichen Mauern sichtbar sind. Seine Sammlungen umfassen Materialien von der Vorgeschichte bis zum 15. Jahrhundert sowie historisch-künstlerische Materialien aus dem 18. und 19. Jahrhundert. So stehen im MUMA archäologische Zeugnisse und historisch-künstlerische Materialien aus verschiedenen Epochen nebeneinander.

Zu den geschichtlichen Zielen gehört auch das Monasterio de los Jerónimos de Nuestra Señora de La Murta. Seine Ruinen sind als Bien de Interés Cultural (BIC) geschützt. Der Ort verbindet damit erhaltene Klosterarchitektur mit dem historischen und archäologischen Umfeld von La Murta y La Casella.

Landschaft

Das kommunale Naturgebiet La Murta y La Casella wurde 2004 ausgewiesen, liegt im Gemeindegebiet von Alzira und umfasst 765,64 Hektar. Es besitzt ökologische, natürliche, landschaftliche sowie kultur- und archäologiegeschichtliche Bedeutung. Zu seinen Landschaftsformen gehören schroffe Bergzüge, fruchtbare Täler und Höhlen. Aussichtspunkte eröffnen Blicke auf die Ribera Baixa und die Ribera Alta. Damit treffen in einem ausgewiesenen Naturgebiet unterschiedliche Landschaftsformen und kulturgeschichtliche Bezüge aufeinander.

Wandern und Wege

Der Pas del Pobre ist der letzte Abschnitt der Ruta dels Monestirs. Er bietet Wandernden spektakuläre Ausblicke auf die Täler von Aigües Vives, La Casella und La Murta, bevor die Route Alzira und das Kloster La Murta erreicht. Der Weg verbindet somit die drei genannten Täler mit Alzira und dem Kloster als weiterem Ziel der Route.

Der GR-236 verbindet die RENFE-Bahnhöfe von Gandia und Alzira. Beide Bahnhöfe bieten täglich stündliche Zugverbindungen nach Valencia. Auf diese Weise stehen im Umfeld des beschriebenen Weges sowohl eine Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen als auch die jeweils täglichen Zugverbindungen nach Valencia im Zusammenhang.

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Feste und Kulturprogramm

Zur Fallas-Tradition in Alzira gehören ein Kostümumzug, die Preisverleihung, eine Blumenopferzeremonie und ein Pasodoble-Umzug. Während der wichtigsten Fallas-Tage vom 16. bis 19. März sind die Casals und Revetles der Fallas in Alzira bis tief in die Nacht für Besuchende geöffnet. Die Festtradition umfasst damit Umzüge, Zeremonien, Auszeichnungen und geöffnete Veranstaltungsorte.

Auch das etablierte Kulturprogramm des Gran Teatre d’Alzira ist breit gefächert. Es umfasst Theater für Jugendliche und Erwachsene, Familientheater, Theaterkampagnen für Schulen, Musikkonzerte, Zarzuelas und Tanzaufführungen. Ergänzend ist die Semana Santa in Alzira als Fiesta de Interés Turístico Nacional anerkannt. Theater, Musik, Tanz und religiös geprägte Festtage gehören damit zu den unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen der Stadt.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele auf derselben Ebene sind Albuixech, Enguera, La Pobla Del Duc, Los Cojos, Calles, La Barraca d'Aigües Vives, Tuéjar und Grau i Platja.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.