La Torre de les Maçanes: Tal, Kultur und Wanderwege
Unterkünfte in La Torre de les Maçanes
Talraum zwischen Bergzügen
La Torre de les Maçanes liegt in einem engen, zerklüfteten Tal, das vom Fluss Torremanzanas geformt wurde. Der Río Torremanzanas ist ein Fluss-Rambla und mündet in den Monnegre. Um den Ort liegen die Sierras Los Planes und La Rentonar, die Serra de Penàguila, La Grana und Montagut. Diese benannten Bergzüge rahmen einen Landschaftsraum, in dem Tal, Wasserlauf und Gebirgskulisse eng zusammengehören. Für die Wahl des Urlaubsorts bildet diese Landschaft damit den geografischen Rahmen für Wege, Kulturorte und lokale Themen.
Wege und Aktivtourismus
Die wichtigste Straßenanbindung von La Torre de les Maçanes ist die Straße nach Xixona, CV-785. Als weitere Anfahrtsroute gilt die Strecke Benidorm–Finestrat–Relleu. Im Parque Municipal beginnt eine Wanderroute, die auf dem GR-330 und dem PR-CV 232 nach Norden bis zum Gebiet La Canaleta führt und dort bergauf in den Barranco del Rentonar abzweigt. Dabei liegen die Costera de la Mare de Deu und der Gipfel Els Plans im Blickfeld. Der Camino de Santiago del Sureste ist eine Aktivtourismus-Option in La Torre de les Maçanes. Im Parque Municipal gibt es steinerne Picknicktische mit Bänken unter Bäumen, einen Bereich mit Kinderspielen und überdachte Grillplätze.
Wachttürme, Kirche und historische Gebäude
Villa Edelmira ist in der Comunitat Valenciana als Monument eingestuft. Vila Edelmira ist ein befestigtes Bauernhaus in La Torre de les Maçanes. La Casa Alta ist ein almohadischer Wachtturm, der vermutlich im 12. Jahrhundert beziehungsweise während der almohadischen Herrschaft zwischen 1172 und der Reconquista errichtet wurde. Nach der Reconquista verlor La Casa Alta ihre Funktion als Wachtturm und wurde zu einem Herrenhaus. Die Ursprünge der Pfarrkirche Santa Ana in La Torre de les Maçanes reichen bis ins Jahr 1588 zurück; im Inneren der Kirche befindet sich eine Nekropole. So begegnen sich an verschiedenen Orten des Gemeindegebiets religiöse, militärische und ländliche Baugeschichte.
Archäologie, Feste und Küche
El Sanatori stammt aus dem Jahr 1926 und war zuvor ein Tuberkulose-Sanatorium, ein Erholungsheim, eine Ferienkolonie für Kinder und während des Bürgerkriegs ein Militärkrankenhaus. Freginal de la Font Major ist eine mesolithische archäologische Fundstätte. Die Fundstätten La Foia de Cortés und el Xipreret umfassen Silos aus einer Gruppe von mehr als siebzig Silos, die zwischen 3000 v. Chr. und dem Mittelalter errichtet wurden. Auch die Feste bewahren besondere Einzelheiten: Zum Fest der Mare de Deu dels Fadrins gehört La Banyà, eine Art Wasserschlacht, die stets am 15. August um 13 Uhr stattfindet. Beim Fest von San Gregorio wird das handgefertigte, mit Blumen und fein bestickten Stoffen verzierte Pa Beneït gereicht, ein gesegnetes Brot von etwa 6 bis 8 kg. Zur lokalen Küche von La Torre de les Maçanes gehören mehr als hundert Rezepte; Giraboix wird zu den traditionellen Suppen und Eintöpfen des Ortes gezählt.
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