Torre-Pacheco: Natur, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Torre-Pacheco
Das Cabezo Gordo ist als Área de Protección de la Fauna Silvestre (APFS), also als Schutzgebiet für wildlebende Tiere, ausgewiesen. In diesem Schutzgebiet wurden sechs Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse kartiert, die 90 Prozent der Fläche abdecken; drei davon sind prioritäre Lebensraumtypen. An der Sima de las Palomas befasst sich die Forschung insbesondere mit Neandertalerresten, die in früheren Grabungskampagnen ausgegraben wurden. Die archäologische Fundstätte kann während zweimal jährlich stattfindender Tage der offenen Tür im Winter und im Sommer besichtigt werden, da sie noch untersucht wird.
Die Cueva del Agua im Cabezo Gordo ist eine ehemalige Mine mit einem Süßwassersee. Die Höhlen des Cabezo Gordo können nur im Rahmen von Besichtigungen besucht werden, die das Rathaus von Torre-Pacheco organisiert. So stehen am Cabezo Gordo ausgewiesene Lebensräume, eine ehemalige Mine mit einem Süßwassersee und archäologische Forschung in einem gemeinsamen Themenfeld.
Ergänzende Ortsziele sind Roldán, Balsicas, San Cayetano und Dolores.
Routen und Ortsbild
Heute bilden die Calle Mayor und die Avenida Fontes in Torre-Pacheco einen weitläufigen Fußgängerbereich. Die Ruta Urbana Torre Pacheco ermöglicht Besuchern, die Altstadt, ihre markantesten Gebäude, Traditionen, bedeutenden Persönlichkeiten und Anekdoten kennenzulernen. Die Route ist als leichte Hin- und Rückwegroute zu Fuß mit den Routentypen barrierefreie Route, Route für Kinder und Stadtroute ausgewiesen. Stadtgeschichte und Ortsbild liegen dabei in derselben Route zusammen.
Eine andere Perspektive eröffnet die geführte Route La Fábrica del Viento. Sie führt Besucher in den Molino de El Pasico, um die Funktionsweise seiner drei Stockwerke beziehungsweise Kammern kennenzulernen. Für das Jahr 1844 ist der Molino de El Pasico als Getreidemühle in der Pedanía La Hortichuela dokumentiert.
Landwirtschaft
Die Ruta Verde De la Semilla al Plato verfolgt den gesamten Produktionsprozess von Obst und Gemüse, das auf den Feldern von Torre-Pacheco angebaut wird. Sie beginnt im CIFEA, führt zum Semillero El Jimenado sowie an Bewässerungshäusern und Gewächshäusern vorbei und zeigt saisonale Anbauflächen. Auf dieser Route lernen Besucher durch Erläuterungen von Fachleuten moderne und traditionelle landwirtschaftliche Technologien kennen. Produktionsabläufe, Anbauflächen und technische Verfahren werden so innerhalb einer einzigen Route zusammengeführt.
Kultur und Feste
Zum Paraje de El Pasico gehört eine Windmühle, die als B.I.C. ausgewiesen ist. Im Paraje de El Pasico findet außerdem die Fiesta de los Molinos am letzten Aprilwochenende statt. Das Festival de Cante Flamenco de Lo Ferro ist als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt. Die meisten erhaltenen architektonischen Überreste der ehemaligen Kirche von Torre-Pacheco befinden sich derzeit auf dem Kirchenplatz.
Für Torre-Pacheco und seine Pedanías wurden gedruckte didaktische Hefte zu den Routen, erläuternde Broschüren, Reiseführer und Karten erstellt.
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