Tormos zwischen Wanderwegen und Kulturgeschichte
Unterkünfte in Tormos
Landschaft zwischen Sierra und Landwirtschaft
Tormos liegt am Fuß der Sierra del Recingle und an der landeinwärts verlaufenden Straße, die die Marina Alta mit der Marina Baixa verbindet. Eine vielfältige Landwirtschaft prägt die Landschaft von Tormos. Die Sierra, die Landwirtschaft und die Verbindung zwischen den beiden Marinas markieren dabei unterschiedliche Facetten des Ortes.
Wege, Wasserlauf und Felsmalereien
Die Quelle La Bolata entspringt in Tormos. Ihr Wasser speist den Barranc de La Bolata, der in den Girona-Fluss entwässert. Die Lage an der Sierra del Recingle und nahe den Bergen Caval und Migdía ermöglicht Ausflüge in die Umgebung von Tormos. Für Ausflüge sind damit die Quelle La Bolata, der Barranc de La Bolata und die Berge Caval und Migdía konkrete Bezugspunkte.
Der traditionelle Weg nach Vall d’Ebo verbindet sich mit weiteren ausgeschilderten Wegen in der Umgebung von Vall d’Ebo und Pego. Der Camí del Barranc de la Palla führt zu den Felsmalereien. Der Weg zu den Felsmalereien über den Camí del Barranc de la Palla dauert ungefähr eine Stunde und wird als leicht eingestuft. Die Route Ruta de la Bolata - La Rectoria führt von Tormos über den Camí d’Ondara und den Camí dels Plans zurück zum Ausgangspunkt. Wenn Sie bei der Planung auf Ziel, Dauer, Schwierigkeit und Verlauf achten, unterscheiden sich diese Wege durch genau diese Merkmale.
Kirche und historische Spuren
Die Iglesia de San Luis Beltrán wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil errichtet. Die Iglesia de San Luis Beltrán besitzt einen dem San Luis Beltrán gewidmeten Hauptaltar. Außerdem besitzt die Iglesia de San Luis Beltrán Zementfliesen aus dem späten 19. Jahrhundert, die zu Bordüren und wiederkehrenden Figuren angeordnet sind. Die Kirche vereint den neoklassizistischen Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit einem dem San Luis Beltrán gewidmeten Hauptaltar und Zementfliesen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Für Tormos sind Siedlungsspuren aus der Vorgeschichte, dem Neolithikum sowie der Kupfer- und Bronzezeit nachgewiesen. Außerdem bestand in Tormos im 2. Jahrhundert v. Chr. eine römische Siedlung und im 12. Jahrhundert eine muslimische Alquería. Die Zeitfolge reicht damit von prähistorischen Siedlungsspuren über die römische Siedlung bis zur muslimischen Alquería.
Burg, Almazara und Patronatsfeste
Das Castillo de Tormos ist eine kleine muslimische Festung. Das Castillo de Tormos wurde von Christen zur Kontrolle der moriskischen Bevölkerung genutzt und nach der Vertreibung der Morisken aufgegeben. Der Zugang zum Castillo de Tormos erfolgt über die Straßen des Ortes.
Das Gebäude der ehemaligen Almazara de Tormos dient außerdem als Sozialzentrum und Kulturhaus. In der ehemaligen Almazara de Tormos können die Geräte besichtigt werden, mit denen Öl und Wein hergestellt wurden. Die ehemalige Almazara verbindet damit ihre frühere Nutzung für Öl und Wein mit ihrer Funktion als Sozialzentrum und Kulturhaus.
In Tormos finden jedes Jahr in der letzten Augustwoche Patronatsfeste zu Ehren von San Luis de Beltrán statt. Zu den Patronatsfesten von San Luis Beltrán in Tormos gehören Correfuegos, örtliche Tänze, Speisen und abendliche Festveranstaltungen.
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