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Borriol: Flusstal, Bergland und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Borriol

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borriol zwischen Flusstal und Bergland

Das Tal von Borriol folgt dem Lauf des Flusses Borriol und verbindet die Küstenebene mit dem Binnenland. Das Gelände ist überwiegend bergig; für Landwirtschaft und Viehzucht geeignete Flächen liegen vor allem im Flusstal. So treffen in Borriol ein wassergeprägter Landschaftsraum und ausgedehnte Berggebiete aufeinander.

File:Borriol, Castellón, Spain - panoramio (1).jpg File:Borriol, Castellón, Spain - panoramio (1).jpg Foto: zejijunto via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Historische Spuren und sakrale Bauwerke

La Moreria war das Viertel, in dem die Morisken von Borriol bis zu ihrer Vertreibung im Jahr 1609 lebten. Ausgrabungen haben dort gepflasterte Straßen, einfache mehrstöckige Häuser, einen Bewässerungskanal, Zisternen, einen Zementofen und einen unterirdischen Getreidespeicher freigelegt.

Die Kirche Sant Bartomeu wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle eines Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert errichtet. An der Decke des Presbyteriums besitzt sie barocke Wandmalereien aus dem späten 17. Jahrhundert, die Episoden aus dem Leben des Heiligen darstellen. Die Ermita de Sant Vicent Ferrer ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert und steht an dem Ort, an dem der valencianische Heilige im 15. Jahrhundert predigte. Sie bietet Panoramablicke auf den Ortskern von Borriol, das Castillo und La Moreria.

Trockenstein, Wasserbau und Ortsgeschichte

In den Berggebieten von Borriol gibt es zahlreiche Trockensteinbauten, darunter Terrassen, Steinhütten, Schutzunterstände, Zisternen sowie Kalk- oder Zementöfen. Die Tradition des Trockensteinbaus gehört zur Kultur, Geschichte und Landschaft von Borriol und wird bis heute von Generation zu Generation weitergegeben. Zum historischen Bewässerungserbe gehören Kanäle, Becken und weitere Bauwerke zur Nutzung des Wassers rund um den Fluss Borriol.

Das Museu d’Història de Borriol (MUHBO) befindet sich in der neoklassizistischen Casa de la Vila, einem Gebäude aus dem späten 18. Jahrhundert. Von der Casa del Consejo aus dem 15. Jahrhundert ist dort ein gotischer Spitzbogen erhalten. Der römische Saal enthält das Mil·liari de Borriol, einen steinernen Meilenstein mit einer epigraphischen Inschrift; im zweiten Stock werden ethnologische Objekte zum traditionellen Steinmetzhandwerk von Borriol gezeigt. Die sichtbaren Überreste des Castillo de Borriol sind arabischen Ursprungs.

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Rundwege und Radrouten

Die Ruta de la Joquera ist ein Rundweg, der auf seiner gesamten Strecke zahlreiche kulturelle und natürliche Zeugnisse umfasst. Zweisprachige Tafeln informieren über die wissenschaftlichen Namen der Pflanzen und Tiere; zusätzlich sind Übersetzungen ins Englische und Französische vorhanden. Die Felsmalereien von La Joquera wurden 1998 zusammen mit Dutzenden Fundstellen levantinischer Felskunst zum UNESCO-Welterbe erklärt. Vom Ort Borriol führt ein Weg zum Castillo de Borriol.

Eine Fahrradroute in Borriol eignet sich für Familien und Kinder, da ihre Steigung nicht besonders stark ist. Eine BTT-Route im Gemeindegebiet von Borriol ist die längste BTT-Route des Gemeindegebiets. Im Gemeindegebiet gibt es außerdem eine öffentliche Busverbindung nach Castelló, die von Autos Mediterráneo betrieben wird. Die Bushaltestellen von Borriol befinden sich entlang der Avenida de Zaragoza.

Weitere Reiseziele: Les Coves De Vinromà, Villafranca Del Cid, Traiguera, Sant Joan de Moró, Vall De Almonacid, La Pobla De Benifassà, Espadilla und Geldo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.

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