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Ollobarren: Kirche, Wandern und Sierra de Lokiz

Unterkünfte in Ollobarren

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ollobarren liegt am Fuß des Steilhangs von Lóquiz. Die natürliche Umgebung mit Flaumeichen und Steineichen gilt als touristischer Anziehungspunkt. Zwischen dem bewaldeten Hang, dem Ortsbild und den historischen Spuren entsteht ein charakteristischer Eindruck des kleinen Ortes. Kirche, Wege und Landschaft liegen dabei als unterschiedliche Facetten eng nebeneinander.

File:Metauten - Ollobarren 01.jpg File:Metauten - Ollobarren 01.jpg Foto: Basotxerri via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción ist ein mittelalterlicher Bau aus dem frühen 13. Jahrhundert, der im 16. Jahrhundert teilweise verändert wurde. Besonders prägt das Eingangsportal die Außenansicht: Es besitzt einen Spitzbogen mit diamantförmig verzierten Archivolten und figürlichen Kapitellen. Die Architektur verbindet damit einen schlichten Baukörper mit sorgfältig ausgearbeiteten Einzelheiten am Zugang.

Der barocke Turm der Kirche wurde 1673 von den aus Estella stammenden Meistern Juan Ruiz de Galarreta und José de Lagurrea errichtet. Im rococozeitlichen Hauptretabel befindet sich eine sitzende Marienfigur mit dem Kind im hispano-flämischen Stil aus der Zeit um 1500. Am selben Sakralbau treffen so der barocke Turm, das spätere Retabel und ein Bildwerk aus einer deutlich früheren Epoche aufeinander.

Geschichte

Ollobarren war früher ein Ort königlicher Grundherrschaft und ist für das Jahr 1280 belegt. Zu den touristischen Sehenswürdigkeiten Ollobarrens zählen außerdem Heraldikschilde an einigen Häusern. Die frühere Herrschaftszugehörigkeit und die Wappenschilde erweitern den Blick über die Pfarrkirche hinaus auf die Geschichte, die im Ortsbild an mehreren Stellen sichtbar bleibt.

Wandern

Eine Wanderroute beginnt an der Kirche von Ollobarren an der Straße NA-7310 bei Kilometer 3. Der Weg ist mit weißen und gelben Markierungen ausgeschildert. Von dort führt er zum sogenannten Agujero de Ollobarren, einem dunklen, etwa 30 Meter langen Höhlentunnel. Für den Tunnel ist keine Taschenlampe erforderlich. Kirche, Markierungen und Tunnel gehören damit zu einer klar beschriebenen Wegfolge.

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Eine weitere Strecke ist der Aufstieg von Ollobarren zur Basilika Santiago de Lokiz. Diese Route ist 7,4 km lang und führt auf dem Rückweg nach Ollobarren an der Kapelle Santa Eulalia vorbei. Die Basilika und die Kapelle markieren dabei zwei benannte Punkte derselben beschriebenen Strecke, während der Rückweg einen eigenen Abschnitt der Route bildet.

Landschaft

Beim Spaziergang bieten sich Ausblicke auf die Sierra de Lokiz und ihr Panorama. Der Blick auf die Berglandschaft ergänzt den Steilhang von Lóquiz und die Baumlandschaft mit Flaumeichen und Steineichen. So stehen im Umfeld von Ollobarren sowohl einzelne Landschaftselemente als auch das weite Panorama der Sierra de Lokiz nebeneinander.

Südlich befindet sich hinter einem Gitter ein Unterstand mit Feuerstelle und überdachten Sitzplätzen an einem Tisch. Damit gehört neben Kirche, Tunnel und Bergpanorama auch ein konkret beschriebener Platz im südlichen Umfeld zu den örtlichen Anlaufpunkten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Metauten.

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