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Olave: Kirche, Landschaft und Wege in Navarra

Unterkünfte in Olave

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft

Olave liegt links des Flusses im Tal. Zum Gemeindegut von Olave gehören 259 ha, darunter 152 ha bewaldete Flächen und 41 ha Weideland. Tal, Wald und Weideland bilden dabei unterschiedliche Landschaftselemente. Gerade das Nebeneinander dieser drei Landschaftsräume gibt dem Ort einen klaren ländlichen Charakter.

Geschichte

Seit dem 13. Jahrhundert besaß das Monasterio de Leire Ländereien im Gebiet von Olave. Für kulturgeschichtlich Interessierte stehen die klösterlichen Ländereien und die örtliche Baugeschichte als zwei unterschiedliche historische Spuren nebeneinander. Die Iglesia de San Pedro apóstol ist ein mittelalterliches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, das später tiefgreifend umgestaltet wurde. In Olave treffen damit Zeugnisse kirchlicher Besitzgeschichte und die Iglesia de San Pedro apóstol aufeinander.

Baukultur

Das älteste erhaltene Bauelement der Iglesia de San Pedro apóstol ist ihr spitzbogiges Portal. Seine Archivolten und Kapitelle sind mit pflanzlichen Reliefs verziert. Die Kirche hat ein einschiffiges Langhaus, einen gerade geschlossenen Chorbereich und einen am Fuß der Kirche stehenden Glockenturm. Portal, Langhaus, Chorbereich und Glockenturm geben dem Bau unterschiedliche architektonische Akzente.

Wege und Erinnerung

Zum damaligen Zeitpunkt war die GR-225 insgesamt 53 km lang und in vier Etappen gegliedert; zu ihr gehörten die Abschnitte Fuerte de San Cristóbal–Olabe mit 13,8 km und Olabe–Saigots mit 14,1 km. Zum damaligen Zeitpunkt war die GR-225 bereits markiert und ausgeschildert, um die Fluchtroute einiger Gefangener aus dem Penal de San Cristobal bekannt zu machen. Die zweite Etappe der GR-225 verbindet Olabe (Oláibar) mit Saigots (Esteribar). Die GR-225 verbindet in Olave Wegverlauf und Erinnerung an ein historisches Geschehen.

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Wege in der Landschaft

Ein weiterer konkreter Weg ist der Camino de Lurzei. Er wurde von Freiwilligen aus Olabe wiederhergestellt und kürzlich freigeschnitten. Am Beginn weist ein an einem Baum befestigtes Schild auf den „Camino de Olabe“ hin. Der Camino de Lurzei steigt an Buchsbeständen entlang unter einem Kiefernwald an; der Weg ist deutlich erkennbar, jedoch schmal und gut abgegrenzt. Buchsbestände und Kiefernwald begleiten den schmalen, gut abgegrenzten Weg.

Rundweg

Der Rundweg von Olave über den Camino Lurzei und Alixeto ist 6,3 km lang und dauert 2 Stunden und 12 Minuten; er führt zurück nach Olabe. Der Gipfel von Alixeto (Aliseto oder Elixatto) ist durch einen geodätischen Vermessungspunkt gekennzeichnet; wenige Meter davon entfernt steht ein Bergsteigerbriefkasten. Die drei Namen Alixeto, Aliseto und Elixatto gehören dabei zum selben Gipfel. Der Rundweg verbindet den Camino Lurzei mit dem Gipfelbereich von Alixeto und schließt wieder in Olabe.

Geografische Einordnung

In Olabe wurden im Rahmen des Exhumierungsplans von Navarra 16 Leichname exhumiert. Das Projekt zur Umgestaltung der N-121-A sah einen Abschnitt bis zum Ortskern von Olave bei Kilometerpunkt 10+200 vor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oláibar.

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