Jumilla entdecken: Burg, Wein, Museen und Natur
Unterkünfte in Jumilla
Jumilla zwischen Burg, Wein und Zeitspuren
Jumilla zeigt ihren Charakter über Bauwerke, Sammlungen, Prozessionen, Wein und mediterrane Lebensräume. Für Reisende, die eine spanische Stadt mit mehreren historischen und landschaftlichen Zugängen suchen, finden sich hier unterschiedliche Schwerpunkte. Die unterschiedlichen Themen lassen sich dabei an einzelnen Bauwerken, Museen, Traditionen und Wegen durch Jumilla festmachen.
File:Viñedos de Finca CQ (Casa Quemada) en Jumilla, Murcia, España.jpg
Foto: Malegaetan via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Nationalmonumente und der Blick über die Stadt
Die Iglesia Mayor de Santiago wurde 1931 zum Nationalmonument erklärt und gilt als der erste in der Diözese Cartagena errichtete Tempel mit einer großen Kuppel über dem Kreuzungspunkt. Auf einem Hügel über der Stadt besitzt das Castillo de Jumilla einen vier Stockwerke hohen Turm mit Zinnen. Das Castillo kann besichtigt werden, bietet Ausstellungen und ermöglicht von den Zinnen Panoramablicke auf die Umgebung. El Casón setzt einen weiteren historischen Akzent: Das gut erhaltene spätrömische Grabgebäude aus dem 5. Jahrhundert ist ein Nationalmonument.
Archäologie, Prozessionen und Stadtgeschichte
Das Museo Jerónimo Molina, Abteilung Archäologie, befindet sich im Palacio del Concejo. Auf drei Stockwerken widmet es sich der Zeit vom Paläolithikum bis zur Eisenzeit, der iberischen Welt und dem Römischen Reich. Der zeitliche Bogen reicht vom Paläolithikum bis zum Römischen Reich und verbindet damit sehr unterschiedliche historische Abschnitte innerhalb derselben Sammlung. Einen anderen kulturellen Schwerpunkt setzt die Semana Santa de Jumilla. Sie umfasst künstlerisch wertvolle religiöse Bilder und Prozessionssänften sowie reich verzierte Standarten, bestickte Gewänder und weitere Prozessionselemente.
Weinkultur mit Museen und Verkostungen
Das Museo del Vino de Jumilla präsentiert die Geschichte und Entwicklung der örtlichen Weinindustrie sowie wertvolle archäologische Objekte und Funde. Das Museum befindet sich in ehemaligen Esparto-Arbeitsgebäuden aus dem Jahr 1908 und vermittelt Besuchern in einer visuellen und interaktiven Erfahrung die Weinkultur von Jumilla. Die ehemaligen Esparto-Arbeitsgebäude verleihen dem Museum einen klar benannten historischen Rahmen. Das Museo Arte y Vino verbindet eine bedeutende Kunstsammlung mit einer abschließenden Verkostung von Gourmetprodukten und Weinen der D.O.P. Jumilla. Eine Weinerfahrung in Jumilla umfasst außerdem eine Führung durch die Kellereianlagen, den Besuch eines Weingutmuseums und eine kommentierte Verkostung von drei ausgewählten Weinen.
Rundgang und natürliche Lebensräume
Die Ruta de la ciudad ist ein Rundgang durch das iberische, mittelalterliche und herrschaftlich geprägte Jumilla. Sie verbindet Straßen, Denkmäler, Museen und besonders sehenswerte Orte der Stadt. Die städtische Tourismusinformation von Jumilla bietet Besuchern Informationen, bevor sie eine Route durch die Stadt oder die Ruta del Vino de Jumilla beginnen. Der Sendero Botánico de Santa Ana bildet die wichtigsten natürlichen Lebensräume von Jumilla ab, darunter ausgedehnte Aleppo-Kiefernwälder (Pinus halepensis) und xerophytisches mediterranes Buschland. Kiefernwälder und Buschland zeigen dabei zwei ausdrücklich genannte Seiten dieser natürlichen Lebensräume.
Weitere Ziele im gemeinsamen Reiseumfeld
Puntas De Calnegre, Molina De Segura, Cehegín, Santa Gertrudis, Majada del Moro, Blanca, Portman und Mula
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