La Bisbal del Penedès: Wege, Geschichte und Wandmalereien
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Foto: Pere López via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
La Bisbal del Penedès erschließt sich über Wege, Aussichtspunkte und historische Zeugnisse. Die Route 1, der bisbalensische Abschnitt des Camí Ral, ist keine Rundroute und durchquert die Gemeinde von Osten nach Westen. An der Ermita de Santa Cristina erreicht sie ihren höchsten Punkt auf 364 Metern; von dort bietet sich ein Panoramablick auf das Gemeindegebiet und die Umgebung.
Wandern und Radfahren
Die Route 2 kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike zurückgelegt werden, da die meisten ihrer Wege mit dem Fahrrad befahrbar sind. Ihr Streckenprofil ist leicht und weitgehend eben: Die Route misst 8,5 Kilometer und dauert ungefähr 2 Stunden und 30 Minuten. Damit sind bei diesem Weg sowohl das Gehen als auch das Befahren mit dem Fahrrad ausdrücklich Teil der beschriebenen Nutzung.
Die Route „La Meixa – Puig de Vilafranca – Barraca del Vi“ führt als mittelschwere, etwa 13 Kilometer lange Rundroute um die Serra de la Costa zum 452 Meter hohen Puig de Vilafranca. Auf ihr liegen Trockensteinbauten wie die Barraca del Cosme, die Barraca del Lluciet, die Barraca del Jep, die Barraca del Vi sowie die Pallissa del Tot-Arreu und die Pallissa del Tendral. Route und Bauwerke verbinden dabei den Rundkurs mit einzelnen Zeugnissen der ländlichen Bauweise.
Natur und ländliches Erbe
Der Aussichtspunkt Mirador Riera de la Bisbal bietet Ausblicke auf die Riera de la Bisbal, die mediterranen Anbauflächen der Gemeinde sowie auf den Puig Francàs, El Montmell, den Puig de la Cova, den Puig Coscollar und den Puig de Vilafranca. Wasserlauf, Anbauflächen und die aufgeführten Erhebungen liegen hier gemeinsam im Blickfeld.
Die Routen rund um la Bisbal del Penedès machen ein umfangreiches Kulturerbe der Trockensteinbauweise sichtbar. Dazu gehören Terrassenmauern, Hütten und gepflasterte Wege, die neben den einzelnen Barracas und Pallisses als weitere Formen dieser Bauweise genannt sind.
Kultur und Geschichte
Im Centre Municipal de Cultura können prähistorische Keramikfunde und Feuersteinwerkzeuge aus dem Äneolithikum sowie Überreste iberorömischer Siedlungen aus la Bisbal del Penedès besichtigt werden. Les Escoles ist ein Gebäude im Noucentisme-Stil, das vom Architekten Antoni Pons entworfen wurde. Beide Orte stehen für unterschiedliche historische Ebenen: prähistorische und iberorömische Funde auf der einen, ein architektonisches Zeugnis des Noucentisme auf der anderen Seite.
Der historische Ortskern von la Bisbal del Penedès umfasst jahrhundertealte Herrenhäuser und enge Gassen. Der Brunnen- und Waschhauskomplex Els Safareig ist rund 500 Jahre alt. Am Els Safareig speist ein Überlauf mit natürlichem Wasser die lange Viehtränke und die Waschhäuser; der Komplex bewahrt damit sowohl seine historische Zeitstellung als auch die Verbindung von Wasserlauf, Viehtränke und Waschplätzen.
L’Ortigós ist ein Weiler, der sich um einen mittelalterlichen Wachturm gruppiert, der im Volksmund Torre dels Moros heißt. Einen zeitgenössischen Akzent setzt das Projekt „Art Urbà a la Bisbal“: Es umfasst in la Bisbal del Penedès insgesamt 27 Wandmalereien, von denen viele Augmented-Reality-Elemente enthalten.
Weitere Ziele: Farena, Forès, Botarell, Clarà, La Vilella Alta, Alfara De Carles, Montbrió Del Camp, Aiguamúrcia
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