L'Argentera zwischen Serra-Landschaft und Dorfgeschichte

File:Sant Bartomeu de l'Argentera 01.jpg File:Sant Bartomeu de l'Argentera 01.jpg Foto: Jordi Gili via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschützte Berglandschaft

Die Serres de Pradell-l’Argentera sind ein geschütztes Gebiet mit mediterraner, silikatischer Bergvegetation, darunter Bestände der See-Kiefer und Eibenwälder. Das geschützte Gebiet Serres de Pradell-l’Argentera umfasst einen Teil der Serra de l’Argentera innerhalb des Gemeindegebiets von l’Argentera. Wer mediterrane Vegetation und Bergregionen näher kennenlernen möchte, findet hier einen konkret benannten Landschaftsraum.

Wanderungen und Meerblicke

Für Wanderinteressierte steht die Serra de l’Argentera als konkreter Landschaftsraum im Zentrum. Der GR-7 verläuft durch die Serra de l’Argentera; in der Serra de l’Argentera sind verschiedene Wanderungen mit schönen Ausblicken auf das Meer möglich.

Die Route "Ruta per la serra, passant pel Morral de Vilanova i per Escornalbou" beginnt in l’Argentera und folgt dem GR-7 in Richtung der Serra de l’Argentera. Der Morral de Vilanova ist mit 706 Metern der Gipfel der Serra de l’Argentera. Vom Morral de Vilanova ist das Mittelmeer zu sehen.

Der historische Weg nach Escornalbou

Die Route von l’Argentera nach Escornalbou folgt dem alten Weg, der den Ort mit dem ehemaligen Kloster Sant Miquel d’Escornalbou verband. Einige Abschnitte des Weges sind noch gepflastert erhalten. Diese erhaltenen Abschnitte bewahren die historische Verbindung zwischen l’Argentera und Escornalbou.

Kirche, Friedhof und Tunnel

Die Kirche Sant Bartomeu wurde im Jahr 1750 nach einem Beschluss der Dorfgemeinschaft erbaut und besitzt eine schlichte Barockfassade. Seit dem Jahr 1838 enthält die Kirche Sant Bartomeu einen großen Teil der aus Escornalbou entfernten Kultgegenstände.

Der neue Gemeindefriedhof von l’Argentera wurde erstmals 1919 genutzt und ist eine maßstabsgetreue kleinere Nachbildung eines Pariser Friedhofs. Der Eisenbahntunnel von l’Argentera trägt auch die Bezeichnungen Tunnel de la Torreta und foradada de l’Argentera und ist 4.043,75 Meter lang.

Bergbau und Eduard Toda

Die Blei- und Silberminen von Puig Rodó bei l’Argentera waren im Jahr 1387 weiterhin in Betrieb. Eduard Toda prägte die heutige Gestalt von l’Argentera: Während der Restaurierung von Escornalbou restaurierte er die Casa Cabrer und finanzierte Arbeiten am neuen Friedhof, am Rathaus, an den Schulen und an der Societat sowie die Begrünung der Straßen.

Für Ihre Reiseplanung lassen sich die Themen klar ordnen: Die Serra de l’Argentera steht für Bergvegetation und Wanderwege, während Kirche, Friedhof, Tunnel und Minen historische Bezugspunkte des Ortes bilden.

Festa Major und Anreise

Die Festa Major von l’Argentera findet am 24. August zu Sant Bartomeu statt. l’Argentera ist ausschließlich über die Straße T-343 erreichbar.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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