Lladurs: Natur, Kultur und Wege an der Ribera Salada
Unterkünfte in Lladurs
Lladurs verbindet geschützte Naturräume mit prähistorischen Spuren, romanischen Kirchen, traditionsreichen Festen und abwechslungsreichen Routen. Zwischen Flusslandschaften, Schluchten und Aussichtspunkten begegnen Ihnen dabei sowohl Natur als auch die vielschichtige Geschichte der Gemeinde.
File:Pont de la Frau, Lladurs (octubre 2012) - panoramio.jpg
Foto: EliziR via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Naturraum und Flusslandschaft
Der geschützte Naturraum E.I.N. Ribera Salada umfasst 147,5 Hektar innerhalb der Gemeinde Lladurs. Ebenfalls innerhalb der Gemeinde liegt der geschützte Naturraum E.I.N. Serra de Busa-els Bastets-Lord mit einer Fläche von 150,9 Hektar. Große Schluchten und Senken prägen Lladurs; geformt wurden sie durch die unterschiedliche Erosion der Flüsse, insbesondere im Becken der Ribera Salada. Im Lladurs zugeordneten Teil des E.I.N. Ribera Salada fallen markante Felsgrate und steinige Böden auf. Dort wachsen dauerhafte Pflanzengesellschaften sowie Steineichen und Buchsbaum.
Routen an der Ribera Salada
Die Route Ribera Salada / Pont del Clop bietet Möglichkeiten zum Baden im Fluss sowie zum Erkunden von Schluchten und verborgenen Flussabschnitten. Eine Route an der Ribera Salada führt über die Pont de la Ginegrosa, eine Brücke aus dem 18. Jahrhundert. Damit gehören Wasserlauf, Felslandschaft und historische Bauwerke zu den konkreten Schauplätzen rund um die Ribera Salada.
Wandern und Aussicht
Ein kurzer Fußweg von etwa 10 Minuten führt zum Castell de Lladurs und zur heute als Ruine erhaltenen Kirche Sant Martí. Die Route Castell de Lladurs i Creu de la Contrella ist 12,6 Kilometer lang, als Rundweg angelegt, mittelschwer und mit einer Dauer von 4 Stunden und 15 Minuten angegeben. Der GR-7-5 führt über Hostal del Pla, Pla de Riat, Olius und Solsona; seine ungefähre Dauer beträgt 3,55 Stunden bei einer Streckenlänge von 15,9 Kilometern. Vom Landschaftspunkt Pla de Riart bieten sich Panoramablicke auf Canalda, die Gebirgszüge von Odèn und Port del Comte sowie die Konglomeratfelsen von Vilamala.
Archäologie und Kirchen
Balma de la Llera ist eine kupferzeitliche Grabstätte mit mehreren Bestattungen und verzierten Glockenbechergefäßen. Les Portes ist ein prähistorischer Felsschutzraum im Nordosten der Gemeinde Lladurs; seine Nutzungsspuren reichen vom Neolithikum bis in die Gegenwart. Santa Eulàlia de Timoneda ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert und gilt als sehenswert. Auch Sant Sadurní de Llena ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und gilt als sehenswert.
Geschichte und Festtraditionen
Die Kirche Santa Maria de Lladurs war bis zur Errichtung des neuen Gebäudes im Jahr 1928 eine Filialkirche von Sant Martí; danach wurde sie zur Pfarrkirche. In ihrem Inneren befindet sich eine besondere barocke Darstellung der stillenden Madonna mit Kind. Bei der Creu de la Contrella wurde Ende 2021 der steinerne Sockel wiederhergestellt und ein neues Kreuz zum Gedenken an das frühere Holzkreuz errichtet. Das Festa Major von Lladurs findet am letzten Sonntag im Juli statt und umfasst die Caramelles sowie den Ball Pla.
Weitere Reiseziele: Sort, Solsona, Florejacs, Montellà i Martinet, La Pobla De Cérvoles, Algerri, Tremp und Ribera de Montardit.
Unterwegs in Lladurs
Bei den Fonts de Lladurs gibt es einen kleinen Picknickbereich. Ein privates Fahrzeug ist zwischen den Siedlungen in Lladurs erforderlich; öffentlichen Verkehr gibt es nicht.
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