Zum Inhalt

Esterri de Cardós: Romanik, Bergwege und Pyrenäenlandschaft

Unterkünfte in Esterri de Cardós

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Romanische Spuren und lokale Geschichte

Esterri de Cardós, Arrós, Ginestarre und Benante werden erstmals in der Weiheurkunde der Kirche Sant Martí de Cardós aus dem Jahr 1146 erwähnt. Sant Pau i Sant Pere d’Esterri ist eine romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert und wurde ebenfalls 1146 urkundlich erwähnt. Santa Maria de Ginestarre ist eine romanische Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert und wurde 2002 als lokales Kulturgut von besonderem Interesse eingestuft.

File:Esterri de Cardós i Arrós des de la Serra de Tudela.JPG File:Esterri de Cardós i Arrós des de la Serra de Tudela.JPG Foto: Isidro Jabato via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die originalen romanischen Wandmalereien der Apsis von Sant Pau i Sant Pere d’Esterri werden im Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) aufbewahrt. Auch die originalen Wandmalereien der Apsis von Santa Maria de Ginestarre befinden sich dort. In Santa Maria de Ginestarre gibt es außerdem zwei steinerne Becken: ein Taufbecken und ein Weihwasserbecken. Casa Bringué de Ginestarre ist ein typisches ländliches Bergherrenhaus aus dem Zeitraum vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und wurde 2001 als lokales Kulturgut von besonderem Interesse eingestuft.

Wanderwege mit Aussicht

Spaziergänge durch die Dörfer und verschiedene Wanderwege ermöglichen es, die Natur-, Kultur- und Landschaftsumgebung von Esterri de Cardós kennenzulernen. Eine markierte, leichte Hin- und Rückweg-Route führt von Esterri de Cardós zum Aussichtspunkt Cap de la Roca, ist weniger als 4 km lang und gilt als familiengeeignet. Für den Start kommen der Platz neben dem Rathaus am Ortseingang oder Straßen von Esterri de Cardós als Parkmöglichkeiten infrage.

Eine Route von Esterri de Cardós zum Pla de Nequa führt durch Wiesen sowie Birken-, Waldkiefern- und Schwarzkiefernwälder zu einer alpinen Wiese mit Ausblicken über die Täler Ferrera und Cardós. Die Strecke Esterri de Cardós–Pla de Nèqua–Pic de Tudela gehört zu den kommunalen Highlights. Am Aussichtspunkt Cap de la Roca gibt es eine Informationstafel, die bei der Bestimmung der sichtbaren Berge hilft und Informationen über die örtliche Flora und Fauna vermittelt.

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt Cap de la Roca liegen zwei Granitblöcke, die als Zeugnisse der glazialen Erosion und des Gletschertransports im Esterri-Tal gelten. Sie stammen aus dem Talschluss und wurden nach dem Abschmelzen des Eises vor etwa 10.000 Jahren an den Berghängen verteilt. Ihre Farbe hebt sich deutlich vom grauen Schiefer des Esterri-Tals ab. Vom Pla de Nègua aus bieten sich privilegierte Panoramablicke über die Täler Ferrera und Cardós. Die Heuwiesen von Cultia d’Arrós gelten als herausragendes Landschaftselement.

Anzeige

Bergtraditionen und Winteraktivitäten

Die Bordes de Llosaus sind traditionelle Viehgebäude der Pyrenäen. Von Ginestarre aus sind sie zu Fuß über einen angenehmen Weg am sonnigen Talhang erreichbar. Eine der Bordes de Llosaus wurde nach traditioneller Bauweise mit einem Dach aus Roggenstroh restauriert und gilt heute als die einzige Borda im gesamten Pallars mit dieser ursprünglichen Bauart. Im Hochgebirge gilt Esterri de Cardós als Ort für Schneeschuhwandern und weitere schneebezogene Sportarten. Die Fira d’Arrós ist eine Messe zur Bekanntmachung der Schafrasse Ovella Aranesa.

Weitere Orte

Weitere Orte: La Granadella, Guixers, Travesseres, Civís, Castell De Mur, Alás, Lleida, Boldís Sobirà

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

Anzeige