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Viladamat zwischen Fluvià-Ebene und historischen Spuren

Unterkünfte in Viladamat

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Fluvià-Ebene und Küstennähe

Viladamat liegt in der Schwemmlandebene am rechten Ufer des Fluvià und nahe der Küste. Eine kleine Gebirgskette trennt die Täler des Fluvià und des Ter und gibt der Umgebung einen klaren landschaftlichen Rahmen. Mit 179 m über dem Meeresspiegel ist der Puig Segalar der höchste Punkt dieser kleinen Gebirgskette. Der Aussichtspunkt Puig Segalar ist von Viladamat aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Weg erreichbar, der durch Sant Feliu de la Garriga führt. Damit treffen am Ort Flussebene, Küstennähe und eine markante Erhebung aufeinander – eine Kombination, die sich für eine Reiseplanung mit Kultur- und Landschaftsthemen gut ordnen lässt.

File:Antic Ajuntament - Viladamat.jpg File:Antic Ajuntament - Viladamat.jpg Foto: Lamontse via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchen und Baugeschichte

Mehrere Kirchen führen durch unterschiedliche historische Ebenen. Die Kirche Sant Feliu de la Garriga ist seit 1060 urkundlich belegt. Die Kirche Santa Eulàlia de Palauborrell bewahrt trotz späterer Umbauten noch einen großen Teil ihrer ursprünglichen vorromanischen Struktur. Östlich der Kirche von Viladamat befinden sich die Überreste des gotischen Palasts der Pabordia. Die Kirche Sant Quirze de Viladamat hat einen rechteckigen Grundriss, außen einen halbkreisförmigen und innen einen polygonalen Abschluss. Gerade die Verbindung aus dokumentierter Geschichte, vorromanischer Struktur, gotischen Resten und klar beschreibbaren Grundrissformen macht Viladamat für Besucher interessant, die Orte nicht nur über ein einzelnes Bauwerk, sondern über mehrere Zeitschichten kennenlernen möchten.

Römische Spuren bei Tolegassos

Auch die römische Vergangenheit ist in der Umgebung präsent. Die archäologische Stätte von Tolegassos umfasst eine kleine römische Villa, zwei Familiennekropolen und einen Ziegelofen. Die römische Villa von Tolegassos war vom 1. bis zum 4. Jahrhundert aktiv und wurde Mitte des 4. Jahrhunderts endgültig aufgegeben. Südwestlich von Viladamat wurde außerdem ein römischer Töpferofen ausgegraben. Diese drei Bestandteile – Wohnanlage, Nekropolen und Ofen – eröffnen verschiedene Blickwinkel auf die antike Nutzung der Landschaft. So stehen die römische Villa, die Nekropolen und der Töpferofen für die antike Nutzungsgeschichte; die späteren Kirchen und mittelalterlichen Bauwerke ergänzen dieses Bild um weitere Epochen.

Höfe, Portale und ein mittelalterlicher Eiskeller

Weitere historische Details zeigen sich an einzelnen ländlichen Bauwerken. Mas Falgós, auch Can Masarac genannt, besitzt gotische und Renaissancefenster sowie ein Portal mit Keilsteinen. Mas Escot ist laut dem Schlussstein seines Portals mit Keilsteinen auf das Jahr 1537 datiert und besitzt ein geviertes Renaissancefenster. Im Umfeld von Palauborrell befindet sich etwa 200 m südlich der Kirche ein mittelalterlicher Eiskeller, der im 17. Jahrhundert vollständig wiederaufgebaut wurde. Solche präzisen Baumerkmale geben einer Route durch die Ortsgeschichte unterschiedliche Beobachtungspunkte: Fenster, Portale, Grundrisse und erhaltene Strukturen erzählen jeweils auf eigene Weise von den Epochen, die Viladamat und seine Umgebung geprägt haben.

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Verbindungen und Feste

Busse verbinden Viladamat mit Figueres und l'Escala. Für die Orientierung zwischen dem Ort und diesen beiden Zielen steht damit neben den historischen Themen auch eine konkrete Verbindung im Mittelpunkt. Die Festa Major von Viladamat ist Sant Feliu gewidmet und findet Anfang August statt; das kleinere Ortsfest wird im Dezember gefeiert. So erscheinen im Jahreslauf zwei unterschiedlich benannte Festanlässe, während Kirchen, archäologische Orte, Landschaft und ländliche Architektur den dauerhaften Charakter der Umgebung bestimmen.

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Weitere Ziele im selben Umfeld

Weitere Ziele auf dieser Reiseübersicht sind Fontanals De Cerdanya, Palau De Santa Eulàlia, Palau-Sator, La Tallada D'empordà, Les Preses, Santa Llogaia D'àlguema, L'Alt Empordà und Besalú.

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