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Verges: Befestigung, Can Punton und Wege am Ter

Unterkünfte in Verges

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft

Verges liegt auf einem kleinen Hügel am linken Ufer des Ter. Gehölze und landwirtschaftlich genutzte Flächen umgeben den Ort und prägen den Übergang zwischen Siedlung und offenem Gelände. Der Ortskern liegt erhöht, während der Rec del Molí nach dem Ortsausgang durch niedriges Gelände führt. Am Ter und am Rec del Molí begegnen sich dabei Uferlage, Gehölze, bewirtschaftete Flächen und ebenes Gelände außerhalb des Orts. Der kleine Hügel beschreibt den Ortsstandort, während die Ebene am Rec del Molí den Landschaftsraum jenseits der Häuser bildet.

File:Verges - Plaça Major.jpg File:Verges - Plaça Major.jpg Foto: Jorge Franganillo via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Kultur und Geschichte

Das befestigte Areal von Verges ist als Bé Cultural d’Interès Nacional (BCIN) eingestuft und umschließt den ältesten Ortskern. Zur mittelalterlichen Befestigungsanlage gehört das Nordtor Portal de la Mare de Déu. Ebenfalls erhalten ist ein gut erhaltener Rundturm aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Tor, Mauerbereich und Rundturm geben dem Ortskern mehrere klar unterscheidbare historische Bauelemente. Portal und Rundturm gehören zur Befestigung, unterscheiden sich aber durch ihre Bauform und ihre jeweilige Datierung.

Can Punton wurde 1808 als vierstöckiges Gebäude mit neoklassizistischer Fassade erbaut. Im Hauptgeschoss besitzt das Gebäude eine Innenausstattung im pompejanischen Stil. Derzeit dient Can Punton dazu, das historische, kulturelle und gesellschaftliche Erbe von Verges zu vermitteln. Baujahr und heutige Nutzung gehören bei Can Punton zu verschiedenen zeitlichen Ebenen. Die vier Geschosse, die Fassade und die Innenausstattung beschreiben dabei unterschiedliche Bereiche desselben Gebäudes.

Auch die Pfarrkirche Sant Julià i Santa Basilissa bewahrt ein sichtbares Zeugnis älterer Baugeschichte: Auf ihrer Ostseite befindet sich eine halbrunde romanische Apsis aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. An der südöstlichen Ecke der Befestigungsmauer liegt die Mühle Molí de Verges, ein Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert war der Molí de Verges eine hydraulische Getreidemühle der Herren der Baronie von Verges. An der Kirche verweist die Apsis auf einen romanischen Bauteil; bei der Mühle stehen das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert und seine spätere Funktion im 15. Jahrhundert nebeneinander.

In der kleinen Siedlung La Vall befindet sich außerdem die romanische Capella de Sant Pere de la Vall. Die Kapelle ergänzt die historischen Orte um einen sakralen Bau in der kleinen Siedlung La Vall.

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Wege und Umgebung

Nach dem Ortsausgang von Verges verläuft der Rec del Molí parallel zum Camí Vell de Bellcaire durch niedrig gelegenes, ebenes Gelände. Dieses Gelände kann von Wandernden und Naturinteressierten begangen werden. Der Verlauf führt damit durch eine flache Landschaft außerhalb des Orts. Der Parallelverlauf des Rec del Molí und des Camí Vell de Bellcaire beschreibt die Linienführung, während die niedrige Ebene die Geländeform bezeichnet.

Tradition

Zur örtlichen Festkultur gehört die Festa de la Sopa. Sie findet am Faschingsdienstag als gemeinsames Mahl im Rahmen der Karnevalsfeierlichkeiten von Verges statt. Der Faschingsdienstag ordnet das gemeinsame Mahl in den Festkalender ein; die Festa de la Sopa verbindet damit Termin und gemeinsames Essen.

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