Pontós: Archäologie, Landschaft und historische Orte
Unterkünfte in Pontós
Archäologie und historische Orte
In Pontós und seiner Umgebung treffen archäologische Zeugnisse, historische Bauwerke und eine deutlich gegliederte Kulturlandschaft aufeinander. Kiefern-, Steineichen- und Eichenwälder sowie Anbauflächen prägen die natürliche Umgebung. Zu den Orten gehören Mas Castellar, die Überreste der Burg von Pontós, die Kirche Sant Martí de Pontós, die Ermita de Santa Anna und der Torre de l’Àngel.
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Foto: Jordi Verdugo via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Mas Castellar und seine Lage
Die archäologische Fundstätte Mas Castellar weist drei übereinanderliegende Siedlungen auf, die zwischen 450 und 180 v. Chr. datiert werden. Die Fundstätte liegt auf einer leicht erhöhten Terrasse in einem Gebiet zwischen zwei nahegelegenen Wassereinzugsgebieten und annähernd gleich weit von den griechischen Kolonialsiedlungen Emporion und Rhode entfernt. Dadurch erhält der archäologische Ort neben seinen Siedlungsschichten auch eine klar beschriebene landschaftliche Einordnung.
Weg vom Ortskern
Zur archäologischen Fundstätte Mas Castellar gelangt man vom Ortskern von Pontós über die GIV-5125 bis zu deren Ende. Dort biegt man links auf die GIP-5126 ab und nach etwa 340 Metern hinter Kilometer 3 rechts in den Weg zum Mas Castellar. Die Wegbeschreibung verbindet den Ortskern mit dem archäologischen Ziel und nennt die Abzweigungen sowie den ungefähren Abschnitt hinter Kilometer 3 konkret.
Wälder, Anbauflächen und der Fluvià
Die natürliche Umgebung von Pontós wird von Kiefern-, Steineichen- und Eichenwäldern sowie Anbauflächen geprägt. In der Gemeinde Pontós liegt am Fluss Fluvià außerdem ein Gebiet, das zum Natura-2000-Netz gehört. So stehen in der Landschaft bewaldete Flächen, landwirtschaftlich genutzte Bereiche und der Flussraum des Fluvià nebeneinander.
Burg und Telegrafieturm
Die Überreste der Burg von Pontós liegen auf einem 124 Meter hohen Hügel etwa 500 Meter vom Ortskern entfernt im heutigen Viertel Castell. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der Torre de l’Àngel. Der Telegrafieturm liegt etwa 500 Meter nördlich von Pontós auf einem Hügel in 146 Metern Höhe. Burgreste und Turm sind damit an unterschiedliche, genau bezeichnete Höhenlagen im Umfeld des Ortes gebunden.
Kirche und Ermita
In der Kirche Sant Martí de Pontós befindet sich ein gotisches Taufbecken. Die Ermita de Santa Anna zeichnet sich durch ein großes Atrium beziehungsweise eine Galilea vor dem Eingang mit einem großen Rundbogen aus. Beide Bauwerke bringen eigenständige architektonische Merkmale in das Ortsbild ein, vom gotischen Taufbecken bis zur vorgelagerten Eingangsanlage der Kapelle.
Jakobsweg und Feste
Der Camí de Sant Jaume führt auf der Strecke von Figueres nach Bàscara durch Pontós. Im Juli feiert Pontós die Sommer-Festa Major de Santa Anna. Zum Sonntagsvormittagsprogramm der Festa Major de Sant Martí gehört ein gesungener, von einem Orchester begleiteter Gottesdienst in der Kirche Sant Martí. Wege, Bauwerke und Festtermine geben Pontós dadurch mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem Ort.
Weitere Orte
Brunyola, Mieres, Sant Feliu De Pallerols, Corçà, Ribes De Freser, Sant Feliu de Buixalleu, Lladó und La Cellera De Ter
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