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Gaüses: Sakrale Bauwerke und ländliche Ortsgeschichte

Unterkünfte in Gaüses

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gaüses verbindet eine Landschaft im Tal mit historischen Bauwerken und örtlichen Festtraditionen. Im Mittelpunkt stehen die Riera de Ramema, sakrale Gebäude, steinerne Fassaden und Feste, die in Gaüses verankert sind.

File:Vilopriu - Sant Roc de Gaüses.jpg File:Vilopriu - Sant Roc de Gaüses.jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Ortsstruktur

Gaüses liegt im Tal der Riera de Ramema. Dieser Fluss ist auch als Riera de Gaüses bekannt und ein Nebenfluss des Ter. Der Talraum bildet den landschaftlichen Rahmen für die Ortsstruktur. Im Barri de Baix erstreckt sich die Bebauung beiderseits einer einzigen Straße. Steinfassaden prägen den Bereich; einige besitzen große Portale mit Keilsteinen.

Eine weitere Orientierung innerhalb von Gaüses bietet das Barri de l’Església, das auch den Namen Gaüses de Dalt trägt. Man erreicht diesen Bereich durch einen überdachten Durchgang, der zum Mas Solà gehört. Der überdachte Durchgang zum Mas Solà setzt innerhalb der Ortsstruktur einen eigenen baulichen Übergang.

Sakrale Bauwerke und historische Spuren

Zu den sakralen Bauwerken gehört das Heiligtum Sant Roc, ein kleines volkstümliches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert auf einem kleinen Hügel. Die Kapelle Sant Roc hat ein einschiffiges Langhaus mit Tonnengewölbe und halbkreisförmiger Apsis. Für kulturinteressierte Reisende entsteht damit ein konkreter Anknüpfungspunkt zwischen Bauform, Ortsgeschichte und Landschaft. Das Heiligtum verbindet die Lage auf dem Hügel mit einem einschiffigen, gewölbten Innenraum.

Auch Santa Maria de Gaüses ist architektonisch klar konturiert: Das Bauwerk besitzt ein einschiffiges Langhaus, Seitenkapellen, eine polygonale Apsis und Lunettengewölbe. Die Almoina ergänzt diese historische Perspektive als erhaltenes Relikt eines mittelalterlichen Gebäudes, das einst der Pia Almoina von Girona gehörte. Am rechten Ufer der Riera sind neben der Almoina außerdem die Überreste einer alten Mühle erhalten; die Almoina und die Mühlenreste gehören damit zu unterschiedlichen historischen Bauformen am selben Ufer. Bei den beiden Sakralbauten unterscheiden sich die Apsiden in ihrer Form: Sant Roc hat eine halbkreisförmige, Santa Maria de Gaüses eine polygonale Apsis.

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Portale, Fenster und Fassadendetails

Bei den weiteren Bauwerken fallen Can Torres und Can Mundet durch ihre Details auf. Can Torres besitzt ein großes Portal mit rundbogigem Keilsteinbogen sowie ein Renaissancefenster mit Regenschutzleiste und profilierten Gewänden. Can Mundet weist an seiner Fassade ein großes Portal mit Keilsteinen und ein gotisches Maßwerkfenster auf. Renaissancefenster und gotisches Maßwerkfenster stehen dabei für unterschiedliche historische Formen an den Fassaden. Bei Can Torres gehören Regenschutzleiste und profilierte Gewände zum Renaissancefenster.

Feste in Gaüses

Zur Festa Major von Gaüses gehören eine Messe, eine Sardana-Aufführung und Tanz. Außerdem findet in Gaüses jedes Jahr anlässlich des Festes von Sant Roc ein Aplec statt. Neben der Architektur gehört damit auch das Festgeschehen zum Charakter des Ortes – ein Anknüpfungspunkt für Sie, wenn lokale Kultur zu Ihrer Spanienreise gehören soll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vilopriu.

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