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Cabanelles: Romanik und ruhige Wege im Alt Empordà

Unterkünfte in Cabanelles

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cabanelles zwischen Naturraum und Romanik

Cabanelles liegt im natürlichen und kulturellen Umfeld von Salines-Bassegoda im Alt Empordà. Der Ort gilt als ein Ziel, das mit ruhigen Spaziergängen im Espai Natural de l’Alta Garrotxa verbunden ist. Zugleich führen die BTT-Routen G-05 Salines-Bassegoda durch Cabanelles. Damit treffen stille Landschaftserlebnisse auf einen Ort, dessen kulturelle Besonderheiten in romanischen Kirchen und ihren erhaltenen Baudetails sichtbar werden.

Romanische Kirchen und charaktervolle Baudetails

Die Església de Sant Martí de Queixàs ist ein romanischer Tempel aus dem 11. und 12. Jahrhundert mit Anbauten aus dem 13. Jahrhundert. In Vilademires steht mit der Església de Sant Mateu eine romanische Kirche aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Beide Bauwerke stehen für die lange Zeitspanne, in der sich die sakrale Architektur dieser Umgebung entwickelte, ohne dass ihre unterschiedlichen Datierungen zu einer einheitlichen Baugeschichte verschmelzen.

Sant Martí Sesserres ist eine einschiffige Kirche mit einem spitzbogigen Tonnengewölbe und einer halbrunden Apsis. Das Bauwerk lässt sich in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts datieren. Für die Betrachtung vor Ort lohnt es sich, auf das Zusammenspiel von Grundriss, Gewölbe und Apsis zu achten: Die architektonischen Elemente sind klar benennbar und geben dem eher kleinen Kirchenbau sein eigenes Profil.

Auch die Església de Santa Coloma verbindet eine spätromanische Datierung mit prägnanten Einzelheiten. Sie stammt vom Ende des 12. oder vom Beginn des 13. Jahrhunderts und besitzt ein einschiffiges Langhaus mit einem Spitzbogengewölbe sowie eine halbrunde Apsis. An der Holztür fallen bemerkenswerte Eisenarbeiten auf. Gerade solche Details machen die Kirche zu einem Bauwerk, bei dem nicht nur die Epoche, sondern auch die handwerkliche Gestaltung Beachtung verdient.

Santa Maria de l'Estela ist eine spätromanische Kirche, die wahrscheinlich aus dem Ende des 12. Jahrhunderts stammt. Ihr einschiffiges Langhaus hat ein Spitzbogengewölbe. Besonders markant ist das Portal: Es besteht aus drei abgestuften Archivolten und besitzt einen schlichten Türsturz sowie ein schlichtes Tympanon. Die zurückhaltende Ausführung des Portals steht dabei neben der klar gegliederten Form und lenkt den Blick auf die Proportionen des Eingangs.

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Kirchen in Landschaft und Erinnerung

Sant Miquel de la Cirera hat ein rechteckiges Langhaus und eine stark eingestürzte halbrunde Apsis. Die Ruinen der Kirche Sant Cristòfor de l'Estela sind neben dem Bauernhof Cal Magre noch sichtbar. Zusammen mit Santa Maria de l'Estela zeigen diese Orte verschiedene Zustände sakraler Architektur: ein klar umrissener Kirchenbau, sichtbare Ruinen und ein spätromanisches Gebäude mit erhaltenem Portal.

Sant Martí Sesserres ist über die Straße in Richtung Mare de Déu del Mont erreichbar; von einer Abzweigung führt ein etwa 300 Meter langer Weg zur Kirche. Der Ort l'Estela ist von Cistella aus über einen für Autos schwierigen Bergweg erreichbar. Wenn Sie diese Ziele verbinden möchten, gehören die unterschiedlichen Wegverhältnisse zur Orientierung dazu: Bei Sant Martí Sesserres schließt sich an die Straße ein kurzer Weg an, während der Zugang nach l'Estela ausdrücklich durch den schwierigen Bergweg geprägt ist.

Routen und regionale Tradition

Anfang Juni wird die Romeria de la Mare de Déu del Mont mit einem gemeinsamen Reisessen und Tanz gefeiert.

Weitere Orte im Umfeld

Für die weitere Orientierung können Sie auch Pals, Ribes De Freser, Saus, Camallera i Llampaies:Camallera, Tortellá, Esponellà, Mont-Ras, Sant Andreu Salou und Sant Feliu de Buixalleu ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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