Albanyà: Zwischen romanischer Geschichte und Berglandschaft
Unterkünfte in Albanyà
Wandern und Radfahren
Die Route Albanyà–Lliurona–Bassegoda–Albanyà ist für BTT, Itinerannia und den Camino Muga ausgeschildert. Von La Parada führt der Weg über einen steilen Anstieg zum Cuello de la Creu und bietet dort Meerblick. Auf ihrem Verlauf führt die Route bis auf 2 km an der romanischen Einsiedelei Sant Martí de Corsavell aus dem 12. Jahrhundert vorbei. Die Wanderung Lliurona des d'Albanyà beginnt an der Pont de la Boixeda hinter dem Ort Albanyà und ist ebenfalls ausgeschildert. So liegen auf einer Strecke ausgeschilderte Wander- und Radangebote, ein steiler Anstieg und ein historischer Sakralbau eng miteinander verbunden.
Von der BTT-Anlaufstelle in Albanyà kann man direkt zu den dort aufgeführten BTT-Routen starten.
Weitere Orte sind: Joanetes, Albons, Riudarenes, Sant Martí D'empúries, Sant Jordi Desvalls, Mollet de Peralada, Mont-Ras und Hostalric.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Sant Pere prägt das Ortszentrum von Albanyà und ist ein interessantes Beispiel des frühen romanischen Baustils. Sant Pere d'Albanyà wurde um das Jahr 820 gegründet und zählt unter der karolingischen Herrschaft zu den frühesten dokumentierten Klöstern südlich der Pyrenäen. Kirche und Klostergeschichte geben dem Ortszentrum damit zwei eng verbundene historische Anker.
Das E.P. Museu Albert Molins zeigt anhand von Tafeln und Objekten die Entwicklung Albanyàs im Lauf der Zeit. Im Museum wird außerdem traditionelles Handwerk aus der Comarca gezeigt. Zeitliche Entwicklung und regionales Handwerk stehen dort gemeinsam im Mittelpunkt.
Auf 1.020 Metern über dem Meeresspiegel am Nordhang des Monte de Bassegoda liegt die Cista del Coll de la Creu del Principi. Sie ist ein Grab, das aufgrund seiner Architektur auf das mittlere Neolithikum von 3.500 bis 2.700 v. Chr. datiert wird. Der Fundort verbindet damit eine klar benannte Höhenlage mit einer weit zurückreichenden Epoche.
Das Observatori Astronòmic Albanyà bietet theoretische Kurse und nächtliche Beobachtungen mit modernen Teleskopen an. Beim astronomischen Tauf-Erlebnis ist der Treffpunkt der Eingang des Observatori Astronòmic Albanyà; die Veranstaltung dauert 90 Minuten. Kurse, Teleskopbeobachtungen und dieses 90-minütige Erlebnis gehören zum astronomischen Angebot vor Ort.
Natur
Die Gorgas de Albanyà liegen in den ersten Abschnitten der Muga und innerhalb des PEIN der Alta Garrotxa. Die Muga entspringt innerhalb des Gemeindegebiets von Albanyà; entlang ihres Laufs gibt es zahlreiche Schluchten. Wasserlauf, Schluchten und geschützte Landschaft treffen hier in einem konkreten Naturraum zusammen.
Der Monte de Bassegoda ist mit 1.373 Metern der höchste Berg der Comarca und von Albanyà aus erreichbar. An seinen Hängen gibt es Steineichen-, Eichen-, Buchen- und Auwälder. Die unterschiedlichen Waldtypen begleiten den Berg von seinen Hängen bis in die wassergeprägten Bereiche.
An der Riera d’en Parada gibt es einen gut erhaltenen Auwald aus Erlen, Eschen, Pappeln und Ulmen, in dem eine große Vielfalt an Fauna und Flora lebt.
Bei Fruits Vermells d'Albanyà werden Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren angebaut. Kundinnen und Kunden können die Beeren selbst pflücken und sofort frisch verzehren. Die vier Beerensorten und das Selbstpflücken geben diesem landwirtschaftlichen Ort einen eigenen Schwerpunkt.
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