Santa Eugènia de Berga: Romanik, Ortsgeschichte und Landschaft
Unterkünfte in Santa Eugènia De Berga
Kultur und Geschichte
Die Església romànica de Santa Eugènia de Berga ist seit 917 urkundlich belegt, wurde um 1050 wiederaufgebaut und 1173 erneut geweiht. 1931 wurde sie während der Zweiten Republik als Bé d'Interès Nacional (BCIN) eingestuft. Ihr überwölbtes einschiffiges Langhaus öffnet sich zu drei Apsiden am Querhaus; über der Vierung erhebt sich ein oktogonaler Tambour, der einen dreigeschossigen Glockenturm trägt. Baugeschichte und architektonische Gliederung gehören hier unmittelbar zusammen.
File:Santa Eugènia de Berga i Vic des del Matagalls P1230707.JPG
Foto: Pere López via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Màgic Món del tren widmet sich dem Sammeln, dem Modellbau und der Welt der Miniaturbahnen. Die Ausstellung befindet sich in einem modernen, für alle Besucher angepassten Gebäude mit 1.000 Quadratmetern Fläche auf drei Etagen. Damit steht neben der romanischen Kirche ein ganz anderes kulturelles Thema: die detailreiche Welt kleiner Züge und ihrer Modelle.
Die Ruta urbana pel municipi beginnt an der Plaça Nova bei der Pfarrkirche und gegenüber dem ehemaligen Rathaus. Das Eingangsportal des ehemaligen Rathauses stammt aus dem Hof des verschwundenen Dominikanerinnenklosters. Die Route führt an Häusern aus der Mitte des 18. Jahrhunderts vorbei, darunter Can Segimon mit einer Tür und einem Fenster mit steinernen Stürzen und Gewänden sowie Cal Cisteller mit erhaltenen ursprünglichen steinernen Gewänden und einem Sturz aus dem 18. Jahrhundert.
Zur Ortsgeschichte gehören auch zwei Terrakottaplatten, die auf der Ruta urbana pel municipi im Carrer del Call besichtigt werden können. Sie dokumentieren eine lange örtliche Tradition der handwerklichen Tonbearbeitung. Die Platte an Can Cantarell trägt die Jahreszahl 1793, die Buchstaben IHS und die Inschrift „Joan Cardona ma fecit“. Die Platte an Can Godayol ist vom gleichen Typ und stammt aus demselben Jahr. So stehen auf engem thematischem Raum Kirchenbau, historische Häuser und handwerkliche Zeugnisse.
Das Fest dels Tonis umfasst ein gemeinschaftliches Abendessen, ein Frühstück der Fuhrleute und als Hauptveranstaltung den Umzug dels tres tombs.
Wege und historische Spuren
Der Sender PR C-93 beginnt an der romanischen Kirche von Santa Eugènia de Berga, führt an der Font Rodona vorbei und überquert den Bach von Santa Eugènia über einen Steg. Anschließend erreicht er die Ebene von Sala d'Heures neben dem Stausee und überquert dessen Damm. Der Stausee sammelt Wasser des Bachs von Vilalleons, das über einen Kanal zum Gut Sala d'Heures geleitet wurde. Kirche, Quelle, Bach, Ebene und Stausee bilden dabei eine Folge konkreter Wegpunkte.
Der ehemalige Flugplatz Vilatorta aus dem Spanischen Bürgerkrieg ist heute eine 9 km lange Wanderroute, die durch die Gemeindegebiete von Sant Julià de Vilatorta, Calldetenes und Santa Eugènia de Berga führt. Die Route zum historischen Flugplatz Vilatorta führt zu verschiedenen Schutzbauten und weiteren flugbezogenen Anlagen, darunter ein Pulvermagazin und ein Hangar. Die ehemalige militärische Nutzung bleibt dabei als historischer Bezug erhalten, während die 9 km heute als Wanderroute verlaufen.
Weitere Ziele sind Sitges, Sant Marçal, Granera, Olivella, Sant Mateu De Bages, Santpedor, Collbato und Ripollet.
Natur und Landschaft
Das Gebiet von Sala-d'Heures umfasst einen für die Plana de Vic typischen Eichenwald mit Flaumeiche und Buchsbaum (Buxus sempervirens). Sala-d'Heures bewahrt in der Ebene eines der wenigen verbliebenen Beispiele dieses Eichen-Buchsbaum-Ökosystems. Im Wald von Sala-d'Heures liegt die Font del Paradís, die zwischen 1925 und 1935 als steinerner Brunnen mit rechteckigem Körper und halbkreisförmigem Aufsatz errichtet wurde. Waldgesellschaft, erhaltenes Ökosystem und der historische Brunnen gehören zu den eigenständigen Landschaftselementen dieses Bereichs.
Der Höhenrücken Puigsacost bietet einen weiten Panoramablick über den nördlichen Teil der Plana de Vic.
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