Lliçà de Vall: Wege, Kirchen und Eisgeschichte
Unterkünfte in Lliçà de Vall
Wege durch Wald und Landschaft
Lliçà de Vall lässt sich über konkrete Wege, Landschaftsräume und Kulturstätten kennenlernen. Die Wege der Voltes de Lliçà de Vall sind ausgeschildert und für Familien geeignet. Auf den Routen der Voltes de Lliçà de Vall informieren Tafeln über die wichtigsten historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten des Ortes. Für Besucher, die einen Ort nicht nur über einen einzelnen Höhepunkt, sondern über mehrere Stationen wahrnehmen möchten, geben die Voltes einen klaren thematischen Rahmen: Historische und natürliche Sehenswürdigkeiten von Lliçà de Vall werden entlang der Wege in den Blick genommen.
Der Bosc Codern besteht hauptsächlich aus Kiefernwald und weist auch Eichen und Steineichen auf. Nördlich der Häuser von Bosc Codern liegt ein kleiner Park mit Bänken und einer Quelle. Von dem kleinen Park nördlich der Häuser von Bosc Codern führen mehrere Wege in den Wald. Für Sie entsteht ein Naturerlebnis, bei dem sich Wald und einzelne Landschaftselemente konkret benennen lassen.
In der zweiten Phase des Projekts Voltes ist in der Umgebung des Bosc Codern ein botanischer Rundweg vorgesehen. Die Umgebung des Bosc Codern ist damit zugleich der konkret genannte Schauplatz dieses geplanten Vorhabens.
Der Tenes und die Geschichte des Eises
Der Fluss Tenes durchquert Lliçà de Vall von Norden nach Süden. Am Fluss Tenes in Lliçà de Vall entwickelte sich eine bedeutende Eisindustrie. Die Pous de glaç de can Gurri bestehen aus zwei Eisgruben auf einer Flussterrasse des Flusses Tenes. Eines der Eishäuser von Can Gurri wurde restauriert und durch einen innen verlaufenden Steg für Besichtigungen hergerichtet.
Die Festa del Glaç findet am letzten Oktoberwochenende rund um die beiden Eishäuser von Can Gurri statt. Das Fest setzt einen zeitlichen Schwerpunkt rund um die beiden historischen Eishäuser und macht den Zusammenhang zwischen Ortsgeschichte und Jahreskalender sichtbar.
Kirchen, Kunst und geschützte Kultur
Can Coll wurde 1949 vom spanischen Staat als "Bien Cultural de Interès Nacional" (BCIN) erklärt. Die Kapelle von Can Coll beherbergt Gemälde des kubistischen Künstlers Maties Palau Ferré. Die Església de Sant Cristòfol ist eine Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts mit einem spätgotischen Innenraum und einem Renaissanceportal. Die Apsis der Església de Sant Cristòfol ist mit einem 1979 von dem argentinischen Künstler Raul Capitani Blanchart geschaffenen Wandgemälde geschmückt. Die Kirche von Lliçà de Vall ist seit 1038 als Pfarrkirche belegt.
Für die räumliche Orientierung verfügt Lliçà de Vall über gute Straßenverbindungen über die C-17, C-155 und BV-1602. Diese Straßenverbindungen gehören zu den praktischen Eckdaten des Ortes neben den ausgeschilderten Wegen, den bewaldeten Landschaften und den Kulturstätten.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: Sant Esteve De Palautordera, Prats de Lluçanès, Gaià, Els Monjos, Martorell, El Papiol, Capellades und Navàs.
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