Gurb: Wege, Kirchen und Landschaften der Plana de Vic
Unterkünfte in Gurb
Gurb wird durch Wege in der Plana de Vic, bewirtschaftete Felder, Eichen- und Waldkiefernwälder sowie markante Höhen greifbar. Kirchen und die frühere Anlage des Castell de Gurb ergänzen das Landschaftsbild mit Spuren aus unterschiedlichen Zeiten.
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Foto: Вова Горбачевский via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Routen und Landschaften
Der PR C-41 de Gurb ist ein 19,296 km langer Rundweg mittleren Schwierigkeitsgrades durch die Plana de Vic. Die Route „Pujada al Turó del Castell de Gurb. Ruta des de la Zona Esportiva de Gurb“ ist 3,5 km lang, führt über Sant Andreu de Gurb und durch einen Bereich mit blauen Mergeln, bevor sie den Turó de la Creu de Gurb erreicht. Die Route Sant Andreu de Gurb i Sant Roc führt durch bewirtschaftete Felder, Eichenwälder und Wälder aus Waldkiefern. Die Fahrradtour „Les Parròquies de Gurb“ verläuft durch das geschützte Naturgebiet Espai Natural Protegit dels Turons Ausetans und durch die landwirtschaftlich geprägte Landschaft der Ebene. Der lokale Wanderweg Sender local de Granollers de la Plana ist 20,2 km lang.
Am Serrat de Palau befindet sich einer der wenigen erhaltenen Flaumeichenwälder in diesem Bereich der Plana de Vic. Sant Julià Sassorba ist mit 786 m die höchstgelegene Pfarrei in Gurb und liegt im gebirgigeren, dünn besiedelten Teil der Gemeinde. Die Kapelle Santa Perpètua de Vespella krönt einen 790 m hohen Gipfel zwischen der Senke des Baches Tuta und dem Tal Vall de Sorreigs an der Gemeindegrenze zwischen Gurb und Santa Cecília de Voltregà. Das Castell de Gurb liegt auf einem bis 833 m hohen Hügel mit markantem Felsgestein, das die erhaltenen Reste der früheren Anlage trägt. Auf der höchsten Ebene des Hügels sind verstreute Überreste erhalten; von dieser Ebene bieten sich weite Ausblicke über den zentralen Teil der Plana de Vic.
Kirchen, Ruinen und Geschichte
Das heutige Kirchengebäude von Sant Andreu de Gurb stammt aus dem 12. Jahrhundert; erhalten ist außerdem ein wahrscheinlich vorromanischer Glockenturm aus etwa dem 10. Jahrhundert. Der begrünte Platz südlich der Kirche Sant Andreu de Gurb bietet einen Panoramablick über die Plana de Vic. Santa Maria de Palau ist seit 1016 dokumentiert und wurde damals als Sancta Maria de Palatio bezeichnet. Santa Maria de Palau besitzt einen zweibogigen Glockengiebel ohne erhaltene Glocken.
Von der alten Kirche Sant Cristòfol de Vespella sind nur kleine, stark beschädigte und von Vegetation bedeckte Mauerreste sowie herabgefallene Steine erhalten. Unterhalb der sichtbaren Mauer der alten Kirche Sant Cristòfol de Vespella ist eine teilweise erhaltene, kreisförmige Zisterne aus Natursteinmauerwerk erhalten. Die heutige Kirche Sant Cristòfol de Vespella wurde zwischen 1759 und 1784 errichtet und besitzt ein rechteckiges Kirchenschiff sowie zwei Seitenkapellen. Sant Vicenç de Vespella ist eine kleine einschiffige Kirche mit rechteckigem Grundriss und quadratischer, nach Osten ausgerichteter Apsis. Bei der Creu de Mitjavia wurde ein Monument später christianisiert, indem ein Kreuz aufgestellt wurde. Das Kreuz blieb bis 1936 erhalten, wurde dann von Anwohnern umgestürzt, wobei nur die Basis vor Ort verblieb, und 1988 restauriert. Die Festa Major de Sant Andreu de Gurb und von Gurb ist mit dem 30. November verbunden.
Anreise und Orientierung
Gurb ist über die C-17 beziehungsweise N-152a oder über die Querachse C-25 erreichbar. Sant Esteve de Granollers de la Plana ist mit dem Auto über die Ausfahrt Manlleu der C-17, die Straße Vic–Manlleu beziehungsweise B-522 und die Abzweigung nach Sant Esteve de Granollers de la Plana erreichbar.
Weitere Orte
Sant Cebrià De Vallalta, Castellterçol, Sant Feliu Sasserra, Malla, Lavit, Granollers, Sant Vicenç de Castellet, Sant Quirze Safaja
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