Collsuspina: Altstadt, Eichen und Kulturspuren
Unterkünfte in Collsuspina
Collsuspina lässt sich über konkrete Schauplätze erschließen: Ortsgeschichte, religiöses Erbe, archäologische Spuren und Landschaft treten als unterschiedliche Themen hervor. Für eine Reiseplanung, bei der Kultur und Bewegung zusammengehören, liegen mit dem historischen Ortskern, Sant Cugat de Gavadons, dem Bosc de Casanova und den Wegen mehrere klare Anknüpfungspunkte bereit.
Ortsgeschichte und archäologische Spuren
Die Carrer Major und die Altstadt von Collsuspina entstanden im 18. Jahrhundert aus mehreren Gasthäusern entlang der Königsstraße. Die Entstehung aus mehreren Gasthäusern gibt beiden Ortsbereichen einen gemeinsamen historischen Bezug und verbindet den heutigen Ortskern mit der Geschichte der Straße.
Zur Ortsgeschichte gehören auch Spuren unter freiem Himmel und unterhalb der heutigen Siedlung. In der Nähe von l'Espina in Collsuspina wurden alte Gräber ausgegraben. Unterhalb der Siedlung von Collsuspina am l'hort del Paleta befindet sich eine bewohnte Höhle, die archäologische Funde erbracht hat. Wer sich für die frühen Spuren menschlicher Besiedlung interessiert, findet hier zwei unterschiedliche historische Ansatzpunkte.
Sant Cugat, Aplec und historische Bauwerke
Sant Cugat de Gavadons ist eine romanische Kirche, deren Bauwerk für das 12. Jahrhundert charakteristisch ist. Die Kirche wird im Jahr 948 erstmals unter dem Ortsnamen Gavadons erwähnt. An Sant Cugat de Gavadons findet jedes Jahr am 1. Mai ein Aplec, ein traditionelles Treffen, statt. Kirche, frühe Erwähnung und festlicher Termin geben diesem Ort mehrere kulturhistorische Ebenen.
Ein anderes markantes Bauwerk ist die Poua de glaç de l'Espina. Sie hat einen Durchmesser von 9 Metern, ist jedoch nicht vollkommen rund; die erhaltenen Mauern sind 5 oder 6 Meter hoch. Gerade die Kombination aus ungewöhnlicher Form und erhaltener Mauerhöhe macht die Anlage zu einem besonderen Ziel für alle, die historische Bauweisen genauer betrachten möchten.
Natur und Wege rund um Collsuspina
Der Bosc de Casanova ist ein geschützter Bereich, in dem die drei jahrhundertealten Eichen besichtigt werden können. Der Wald bietet damit neben den historischen Bauwerken und archäologischen Fundorten einen konkreten Naturpunkt, an dem ein einzelnes Landschaftsmerkmal im Mittelpunkt steht.
Innerhalb der Gemeinde Collsuspina, in der Nähe von Sant Cugat de Gavadons, befindet sich außerdem ein hydrographischer Knotenpunkt. An dieser Stelle treffen die Einzugsgebiete der Flüsse Ter, Besòs und Llobregat zusammen. Die Lage ergänzt den Besuch der Kirche um einen geografischen Bezug, der über die unmittelbare Ortsgeschichte hinausweist.
Für Wege durch die Landschaft stehen die Route Bosc de Casanoves – El Querol als Rundweg mit geringem Schwierigkeitsgrad und die Route zur Eremitage Sant Cugat de Gavadons mit einer Länge von 6,47 km. Damit lassen sich bei der Planung unterschiedliche Routenmerkmale berücksichtigen, ohne Kulturziele und Landschaft getrennt voneinander zu betrachten.
Busverbindung und ein historischer Herbergsort
Die öffentliche Buslinie 710 verkehrt auf der Strecke l'Estany – Moià – Castellterçol – Moià – Collsuspina – Tona – Vic. Der Fahrplan gilt ab dem 18. November 2024, und die Linie ist teilweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Die Busverbindung gehört damit zu den konkreten Orientierungspunkten für die Anreise nach Collsuspina.
Auch Can Xarina verbindet Ortsgeschichte mit einer heutigen Funktion: Das Haus war das erste dort errichtete Haus und ist heute eine Herberge. Für die Wahl des Aufenthaltsortes liefert dieses Gebäude deshalb einen seltenen Bezug zwischen dem frühen Aufbau des Ortes und einer bestehenden Herbergsnutzung.
Weitere Reiseziele: Sant Esteve Sesrovires, Olesa De Bonesvalls, Cardedeu, Castellfollit De Riubregós, Tordera, Mongat, Montclar, Santa Coloma De Cervelló
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