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Calders: Wege, Flusslandschaft und Castell de Calders

Unterkünfte in Calders

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Flusslandschaft, Natur und ein historischer Kern

Calders zeigt seinen Charakter an der Verbindung von Flusslandschaft, Wegen und Geschichte. Das Castell de Calders diente der Verteidigung des Gebiets von Calders, ist seit 956 belegt, und der heutige Bau könnte aus dem 11. Jahrhundert stammen. Das Castell ist eine ausgegrabene und konsolidierte archäologische Stätte. Am Mäander des Flusses Calders gibt es einen errichteten Aussichtspunkt mit Blick auf einen von Feldern umgebenen Hügel, auf dessen Gipfel die Reste des Castell de Calders liegen.

File:Calders des del mirador 2.jpg File:Calders des del mirador 2.jpg Foto: Pitxiquin via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zur Landschaft gehört die Vall de la riera de Calders i les Tàpies, ein Naturgebiet mit vorherrschenden Weißkiefern-, Schwarzkiefern- und Eichenwäldern, zehn Mäandern und kleinen Wasserfällen. Dort gibt es Meeresfossilien aus der zweiten Hälfte des Eozäns sowie Karpfenfische, Wasseramseln, Graureiher und Stockenten. Naturbeobachtung und geologische Spuren liegen hier damit im selben Landschaftsraum.

Wanderwege mit unterschiedlichen Ausgangspunkten

Der PR-C 197 Sender del Riu Calders ist ein 25 Kilometer langer Wanderweg mit drei Varianten, Verbindungen zu anderen Wegen und weiß-gelber PR-Markierung. Er kann zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd absolviert werden und quert den Fluss mehrmals. Bei starkem Regen kann es erforderlich sein, die Füße nass zu machen. Kürzere Wegstrecken bieten die RUTA JOC ANIMALONS CAP AL GORG DE CALDERS als 5,10 Kilometer langer Familienweg mit Start an der Colònia Jorba sowie die RUTA JOC DEL CASTELL DE CALDERS als 6,55 Kilometer lange Wanderung mit Start im Ortszentrum. Die letztgenannte Route führt mit der mobilen Natura-Local-App zu versteckten QR-Codes und bietet dazu einen Audioausschnitt aus einer Geschichte. Unterschiedliche Distanzen, Startpunkte und Fortbewegungsarten helfen dabei, die Ausflugsplanung an den jeweiligen Tagesrahmen anzupassen.

Industrie- und Baugeschichte am Fluss

Zu den markanten Bauzeugnissen zählt „Pou de gel. La Poua“, ein unterirdischer Rundbau an einem stark schattigen Hang mit halbkugelförmigem Gewölbe. Die Colònia Jorba ist eine Industriecolonie am Mäander des Flusses Calders mit drei Fabrikhallen, einer Staumauer, einem Kanal, einer Turbine und Arbeiterwohnungen. Die Resclosa de Manganell diente zur Wasserfassung für die Textilfabrik Manganell (Colònia Jorba). Die heutige Kirche der Colònia Jorba wurde 1944 nahe Manganell errichtet, nachdem der Spanische Bürgerkrieg Sant Pere de Viladecavalls in Trümmern hinterlassen hatte. Die Fabrik der Colònia Jorba wurde ab 1892 im Gemeindegebiet von Viladecavalls auf Initiative des Unternehmers Pere Jorba i Gassó errichtet; 1906 entstand nahe der Colònia ein Elektrizitätswerk. In der Umgebung von Calders liegen außerdem die Ruinen von Molí de Brotons.

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Im weiteren regionalen Umfeld von Calders liegen der Gipfel Roca Sareny, die Höhle Cova del Toll, der Gipfel el Queixal Corcat und der Gipfel Serrat Febrer. In der Umgebung von Calders befinden sich außerdem das Museu de Geologia Valentí Masachs, das Museu de la Tècnica de Manresa und das Museu Comarcal de Manresa. So reichen die möglichen Beobachtungsthemen von Fossilien, Wäldern und Wasserläufen bis zu Industrieanlagen, Archäologie und regionaler Museumskultur.

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