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Borredà entdecken: Wälder, Wasserfälle und romanische Baukunst

Unterkünfte in Borredá

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borredà fällt durch eine Landschaft auf, die von Kiefern-, Steineichen- und Buchenwäldern, ausgedehnten Busch- und Weideflächen sowie wenigen Ackerflächen geprägt ist. Die Wasserläufe Margansol und Merlès stehen in Borredà mit zahlreichen Quellen, Gorgs und Wasserfällen in der natürlichen Umgebung des Gemeindegebiets in Verbindung. Wald, offene Flächen und Wasserläufe bilden so die prägenden Naturthemen des Ortes. Für Reisende, die verschiedene Naturformen betrachten möchten, stehen in Borredà Wälder, Busch- und Weideflächen, Quellen, Gorgs und Wasserfälle als unterschiedliche Landschaftsthemen nebeneinander.

File:Santa Maria de Borredà 7.jpg File:Santa Maria de Borredà 7.jpg Foto: Jordi escarre via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Gorg del Salt liegt an der Riera Margansol. Er besitzt einen etwa 20 Meter hohen Wasserfall und ein Becken von beträchtlicher Größe. Unter der Erde verfügt die Cova de Rotgers über einen 920 Meter langen, von Osten nach Westen absteigenden unterirdischen Verlauf. Sie ist die längste Höhle der Comarca Berguedà und zugleich die einzige dort, die sich in Gips gebildet hat. Damit reichen die Naturformen in Borredà von bewaldeten und offenen Landschaften bis zu Wasserläufen, Wasserfällen und einem besonderen Höhlenraum.

Wandern

Die Estovalles de Borredà umfasst fünf Ausflüge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für die fünf Routen der Estovalles de Borredà stehen GPS-Tracks im GPX- und KMZ-Format zur Verfügung. Für die Umgebung von Borredà sind außerdem 15 Routentracks veröffentlicht. Eine Route führt von Borredà nach Sant Sadurní de Rotgers und folgt dabei dem alten Weg von Borredà in das Tal, in dem die Kirche steht. So gehören unterschiedlich anspruchsvolle Ausflüge, digitale Routentracks und der historische Weg zur Kirche zu den konkret beschriebenen Möglichkeiten, die Landschaft zu Fuß zu erleben. Wer beim Wandern Wert auf unterschiedliche Streckencharaktere legt, findet in Borredà sowohl die fünf Ausflüge der Estovalles als auch den Weg nach Sant Sadurní de Rotgers. Die Verbindung aus Schwierigkeitsgraden, historischen Wegbezügen und digitalen Tracks gibt dem Wanderthema mehrere konkrete Facetten.

Kultur

Im Gemeindegebiet von Borredà finden sich verschiedene Ausprägungen romanischer und barocker Architektur. Die erste Bauausführung von Santa Maria de Borredà wird für das Jahr 886 erwähnt. Sant Sadurní de Rotgers wird erstmals im Jahr 888 als Palau Rodegari erwähnt und im 12. Jahrhundert erneuert. Die Kirche ist ein kleiner einschiffiger Bau mit einem leicht spitzbogigen Gewölbe und einer im Osten gelegenen halbrunden Apsis. Frühe Erwähnungen, spätere Erneuerung und unterschiedliche Baustile stehen damit nebeneinander. Für kulturgeschichtlich interessierte Besucher reicht der Blick in Borredà damit von frühen Erwähnungen bis zu den architektonischen Formen einzelner Kirchen. Santa Maria de Borredà und Sant Sadurní de Rotgers stehen dabei für zwei benannte Orte innerhalb dieses Themas.

Besichtigung

Für Sant Sadurní de Rotgers sind Besichtigungen am ersten Sonntag des Monats um 10, 11 und 12 Uhr vorgesehen. Außerhalb dieser Zeiten sind Besichtigungen nach Vereinbarung vorgesehen.

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Anreise

Die Anreise nach Borredà kann per Straße und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen; für die Straßenanreise steht eine Routenplanung zur Verfügung.

Weitere Ziele sind Vallromanes, Aiguafreda, Pacs Del Penedès, Terrassa, Sant Pau D'ordal, Premià De Dalt, Argençola und L'avellà.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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