Luelmo – Granitlandschaft, Wege und Kulturerbe
File:El Campillo, Centro multifuncional Laura Luelmo 01.jpg
Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Luelmo gehört zum Ökotourismus-Korridor von Zamora und dem Duero. In diesem Gebiet verbinden sich ökologische und landschaftliche Werte des ländlichen Raums mit historischem und monumental-kulturellem Erbe. Der Ort liegt 45 km von Zamora entfernt und ist über die CL-527 erreichbar. Eine bedarfsabhängige Busverbindung von Zamora nach Luelmo ist mit einer Reservierung unter 900204020 verbunden.
Granitlandschaft, Lagunen und Tierwelt
Luelmo ist von einer Granitlandschaft umgeben. Zur Vegetation rund um den Ort gehören Ulmen, Steineichen, Korkeichen, Eichen, Zistrosen, Thymian und Ginster. Auch die Vogelwelt ist vielfältig beschrieben: Wiedehopfe, Turmfalken, Schmutzgeier, Steinadler und Schwarzstörche gehören zu den Vögeln der Umgebung. Viele der in Luelmo angelegten Lagunen bestehen noch heute. Roble Tejido, auch Fuente el Sapo genannt, ist eine dieser Lagunen.
Routen zu Fuß und mit dem Fahrrad
Die ausgeschilderte Radroute „La Trilla y la Muga“ ist ungefähr 25–30 km lang. Zu Fuß führt eine 3 km lange Route durch den Ortskern von Luelmo, gemessen als einfache Strecke. Entlang dieses Weges lassen sich steinerne Brücken, kleine Brücken, Öfen, Heuschober und Brunnen entdecken. Ein weiterer Wanderweg verläuft in Richtung Teso Santo und ist 8,9 km lang, ebenfalls als einfache Strecke gemessen. Der Weg führt zu einem Hügel mit einem Panorama über die Comarca. Der Hügel Teso Santo könnte ein vorchristliches Heiligtum beherbergt haben.
Quellen, Bauwerke und Spuren der Geschichte
In Luelmo gibt es zahlreiche natürliche Quellen, die früher zur Trinkwasserversorgung und für das Vieh genutzt wurden. Die Fuente del Concejo gilt als Quelle römischen Ursprungs. Zu ihr gehören ein aus Stein ausgehauenes Becken und ein Waschhaus. Die Iglesia de San Ildefonso gilt als schlichter und nüchterner Sakralbau und besitzt zugleich einen markanten barocken Glockengiebel. Auf den Friedhofsmauern sind Las Lloronas angebracht, mittelalterliche Statuen, die dem Ortsbild eine weitere historische Ebene geben.
Auch die Wohnhäuser bewahren traditionelle Formen: In Luelmo gibt es Häuser mit verzierten Türpfosten und Stürzen. Hinzu kommt eine Handwerkstradition der Steinbearbeitung. Die Ermita de Santa Catalina stammt aus dem 18. Jahrhundert; am Portikus befindet sich eine Inschrift mit der Jahreszahl 1732. Bei El Villar besteht die Peña de las Cruces aus mehreren Kreuzen, die in einen großen liegenden Stein eingemeißelt sind. Dieser Stein könnte ein prähistorischer Menhir gewesen sein.
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San Isidro gehört zu den Patronatsfesten von Luelmo. Die Romería de Santa Catalina findet Ende August statt und umfasst eine traditionelle Opfergabe auf dem Platz neben dem Glockenturm.
Weitere Reiseziele: Villaveza Del Agua, Fermoselle, Almeida De Sayago, Castrillo de la Guareña, Moralina, Quintanilla Del Monte, Zamora, Monfarracinos.
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