Castroverde de Campos – Kirchen, Palomares und Tierra de Campos

File:Ayuntamiento de Castroverde de Campos.jpg File:Ayuntamiento de Castroverde de Campos.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Castroverde de Campos verbinden sich sakrale Architektur, die Landschaft der Tierra de Campos und regionale kulinarische Bezüge. Die Iglesia de Santa María del Río ist eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Ihr Bau umfasst mehrere Epochen und verbindet den Einfluss des Mudéjar-Zentrums von Sahagún mit romanischen und gotischen Elementen. Im Inneren enthält sie einen Tabernakel und drei Christusdarstellungen. Der vierseitige, mit Fliesen verkleidete Turmaufsatz wurde 1998 nach Sturmschäden wiederaufgebaut. Stilbezüge, sakrale Ausstattung und die Geschichte des Wiederaufbaus liegen hier in einem einzigen Kirchenbau zusammen.

Weitere Ziele: Trefacio, Porto, Lubián, Piedrahita De Castro, Torrefrades, El Perdigón, Villamor De Los Escuderos und San Ciprián.

Kultur

Zur sakralen Architektur des Ortes gehört außerdem die Iglesia de San Nicolás. Castilla y León wies sie 2022 als „Bien de Interés Cultural“ in der Kategorie „Monumento“ aus. In der Umgebung von Castroverde de Campos liegt die Kirche Ermita de Santa María de Velilla. Im weiteren regionalen Umfeld von Castroverde de Campos liegt die Kirche Ermita de Castilviejo. Für kulturgeschichtlich Interessierte reicht das Spektrum damit von der Kirche im Ort bis zu weiteren sakralen Bauwerken im näheren und weiteren regionalen Umfeld.

Ein eigenes Thema bilden die Palomares. Das Centro de Interpretación Palomares zeigt Reproduktionen von Taubenschlägen, visuelle Dokumentarfilme, Bücher und themenbezogene Archive. Die Taubenschläge, auf Spanisch Palomares, galten früher als Wohlstandssymbol, unter anderem weil sie ganzjährig Fleisch lieferten. Die Zucht dieser Tiere gehört in Castroverde de Campos zu den örtlichen Traditionen. Ausstellungsobjekte, Bildmaterial, Bücher und die örtliche Tierzucht stehen dabei nebeneinander.

Landschaft

Der Teso de San Vicente ist eine markante Anhöhe über flachen Ackerflächen. Die Ebenen von Tierra de Campos sind als landschaftliche Ressource von Castroverde de Campos benannt. Anhöhe und Ebene ergeben so zwei klar unterscheidbare Landschaftsformen: den Teso de San Vicente über dem flachen Ackerland und die weit gefassten Ebenen von Tierra de Campos.

Küche und Traditionen

Im Restaurant Lera zeigt sich ein weiterer regionaler Bezug. Das Restaurant ist auf kreative Wildküche und traditionelle Rezepte spezialisiert. Lera bietet ein Fünf-Gänge-Menü mit traditionellen Rezepten und saisonaler Küche an, das wöchentlich aktualisiert wird. Im Restaurant werden traditionelle Gerichte in einer mit der Landschaft von Tierra de Campos verbundenen Küche aktualisiert. Als gastronomische Spezialität der Region sind Tauben aus Tierra de Campos benannt; damit steht die Küche neben den Palomares und der örtlichen Zucht dieser Tiere.

Am 20. Januar wird Los Mártires mit der Kirche Santa María sowie mit San Fabián und San Sebastián in Verbindung gebracht. Für den 27. Mai ist La Feria dem Franziskanerkloster zugeordnet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zamora.

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