Geria – Kirchen, Feste und Landschaft
Kultur
In Geria steht die Pfarrkirche Asunción de Nuestra Señora als gotischer Steinbau aus dem 17. Jahrhundert. Ihr Langhaus ist einschiffig. Die Ermita Cristo del Humilladero wurde bereits im 16. Jahrhundert als Steinbau errichtet und hat einen quadratischen Grundriss. Damit sind an beiden Sakralbauten jeweils Bauzeit und architektonische Grundform klar erkennbar. Im Gemeindegebiet von Geria liegt südwestlich des Ortes an der Grenze zur Nachbargemeinde Simancas die archäologische Fundstätte La Mosquila, die auch den Namen Fuente de La Mosquila trägt. Die Lage lässt sich dabei unmittelbar mit dem Gemeindegebiet und der benachbarten Gemeinde verbinden, ohne die Fundstätte einem anderen Ortsbereich zuzuordnen.
Feste und Bräuche
Am 3. Februar umfasst die Feier zu Ehren des heiligen Blasius in Geria eine Messe und eine Prozession. Zum Termin gehören außerdem der Entradilla-Tanz sowie ein vom Gemeinderat angebotener Wein. Wer diesen Festtag miterleben möchte, orientiert den Besuch am 3. Februar und findet dabei religiöse Feier, Tanz und gemeinschaftliches Beisammensein in einem datierten Ablauf verbunden.
Am 4. Februar sieht die traditionelle Pedida de la Rosquilla vor, dass junge Männer aus Geria mit Musik durch den Ort ziehen und um Rosquillas de palo, Schlachtchorizo, Wein und Likör bitten. Anschließend werden die Speisen und Getränke in den Schulhöfen verkostet. Die konkreten Namen machen sichtbar, welche Erzeugnisse zu diesem Brauch gehören, während der Weg durch den Ort und die anschließende Verkostung zwei aufeinanderfolgende Teile der Veranstaltung bilden.
Während der Karwoche findet am Gründonnerstag in Geria die Prozession der Begegnung statt. Dabei wird der Santo Cristo del Humilladero von der Kapelle auf den Schultern getragen und mit der Virgen de los Dolores zusammengeführt. Am 15. Mai wird San Isidro Labrador gefeiert; die örtlichen Landwirte ziehen in einer Prozession mit dem Heiligen, während die Felder gesegnet werden. Beide Termine verbinden eine Prozession mit einem klar benannten religiösen Anlass, liegen aber an unterschiedlichen Stellen des Jahres.
Die Tradition von Santa Cruz sieht am 3. Mai in Geria vor, zur Brotzeit auf die Wiese neben der Kapelle zu gehen und das gute Wetter zu genießen. In der Woche vor dem 15. August findet in Geria eine Kulturwoche mit Ausstellungen, Theateraufführungen, Sportwettbewerben und einer gemeinschaftlichen Paella statt. Der Termin vor dem 15. August gibt der Kulturwoche einen festen Zeitraum; ihre Bestandteile reichen von Ausstellungen und Theater bis zu Sport und gemeinsamem Essen.
Zwischen Ende Dezember und Anfang Januar wurde in den letzten Jahren eine öffentliche Matanza veranstaltet. Bei dieser traditionellen Veranstaltung wurden Schweine abgeflämmt und zerlegt; die daraus hergestellten Produkte wurden unter den Anwesenden verkostet. Für die zeitliche Planung ist damit ein Zeitraum über den Jahreswechsel verbunden, während die Veranstaltung selbst durch Verarbeitung und anschließende Verkostung geprägt ist.
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Natur
Am Zusammenfluss von Pisuerga und Duero bei Las Ventas de Geria wird das Wasser des Pisuerga durch die Pesquera de Mazariegos beruhigt. Die Naturangabe verbindet damit einen konkreten Wasserlauf, den Zusammenfluss zweier Flüsse und die benannte Pesquera an diesem Ort.
Route
Die „Ruta en moto tras la pista de la uva verdejo“ ist eine ungefähr 115 Kilometer lange Rundroute zwischen Orten der Provinz Valladolid und gilt als mittelschwierig. Die ungefähre Streckenlänge hilft bei der zeitlichen Einordnung der Tour, während der Rundkurs und die ausdrücklich genannte Fortbewegungsart den Charakter der Route bestimmen.
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