Grado del Pico: Quelle, Kirche und Berglandschaft

Grado del Pico verbindet mittelalterliche Sakralarchitektur mit einer Quelle am Fuß eines felsigen Steilhangs und einer markanten Berglandschaft. Zwischen Iglesia de San Pedro, Manadero del Aguisejo und Pico de Grado liegen dabei sehr unterschiedliche Facetten des Ortes und seines Umfelds.

Kultur

Die Iglesia de San Pedro in Grado del Pico ist ein Gotteshaus mittelalterlichen Ursprungs. Zur sakralen Architektur gehört außerdem die Iglesia de San Pedro Apóstol, die ein romanisches Portal und einen romanischen Turm bewahrt. Für Kulturinteressierte stehen in Grado del Pico mittelalterlicher Ursprung, romanisches Portal und romanischer Turm als konkrete Facetten sakraler Architektur nebeneinander.

Natur

Ein besonderer Naturpunkt ist der Manadero del Aguisejo. Am Fuß eines felsigen Steilhangs entspringt der Río Aguisejo. Zugleich entwässert der Manadero del Aguisejo einen Karstaquifer aus Karbonatgesteinen wie Dolomit, Sandstein und Kalkstein. Am Manadero del Aguisejo treffen Quelle, Río Aguisejo, felsiger Steilhang sowie Dolomit, Sandstein und Kalkstein aufeinander; der Quellbereich verbindet Wasserlauf, Felswand und Karstgesteine zu einem geologisch bestimmten Landschaftsausschnitt. Wasserlauf, Felswand und die geologische Beschaffenheit gehören hier zu einem klar umrissenen Landschaftsbild. Wer sich für Natur und Geologie interessiert, findet in Grado del Pico mit dem Manadero del Aguisejo und dem Río Aguisejo zwei eng verbundene Landschaftsmotive, die den Ort über seine Sakralbauten hinaus prägen.

Wasser und Wege

Die offizielle Geotourismusroute Ruta de colores führt als Haltepunkt 3.1 zum Manadero del Aguisejo in Grado del Pico. Zusätzlich führt ein ausgebauter örtlicher Weg vom Ortskern nach Süden durch das Tal des Río Aguisejo bis zur Quelle. Am Ufer des Flusses verläuft eine 6,2 km lange Wanderroute, die Grado del Pico mit Santibáñez de Ayllón verbindet. Damit stehen am Río Aguisejo sowohl ein geotouristischer Haltepunkt als auch eine konkret benannte Wanderstrecke und ein örtlicher Weg im Mittelpunkt. Für aktive Tage verbinden sich hier die Ruta de colores, der Weg durch das Tal und die Wanderroute am Fluss zu drei eigenständig benannten Wegbezügen.

Berglandschaft

Vom Ort Grado del Pico aus ist der Pico de Grado entlang der SG-145 zwischen Kilometer 19 und Kilometer 16 zu sehen. Der Gipfel liegt in der näheren Umgebung von Grado del Pico, erreicht eine Höhe von 1.516 m und ist der höchste Kalksteinhügel der Provinz Segovia. Seine Form ist tisch- oder plateauartig; übereinandergeschichtete Gesteinslagen prägen diesen Berg. Am Pico de Grado verbinden sich Höhe, Kalkstein, Plateauform und übereinandergeschichtete Gesteinslagen zu einem eigenständigen Landschaftsmotiv im Umfeld des Ortes. So treffen am Pico de Grado Höhe, Kalkstein und sichtbare geologische Schichtung aufeinander.

Im weiteren Umfeld

Zum weiteren regionalen Umfeld von Grado del Pico gehören mehrere benannte Landschaftspunkte. El Mirador ist ein benannter Aussichtspunkt. Lobo ist ein benannter Berg, Santia ein benannter Gipfel und Alto de Calahorra ebenfalls ein benannter Berg. Zusammen mit dem näher gelegenen Pico de Grado erweitert sich der geografische Rahmen damit um einen Aussichtspunkt, einen Gipfel und zwei Berge im weiteren regionalen Umfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ayllón.

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