Navasfrías: Wanderwege, Bergwerke und lokale Kultur
File:Navasfrías, 37542, Salamanca, Spain - panoramio.jpg
Foto: Jose nunes barrios via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wanderwege und Landschaftsräume
Rund um Navasfrías führen Wege durch Wald- und Wasserlandschaften und zu ehemaligen Bergwerken; zugleich bewahren einzelne Orte Spuren der lokalen Geschichte. Der Río Águeda durchquert das Gemeindegebiet und wird von Uferbeständen aus Eschen und Erlen begleitet. Im Bereich Casa de Cuco stehen geschützte Eichen, die mehr als 500 Jahre alt sind.
Die Route Sierra Minas ist 24 Kilometer lang, beim Wandern als schwierig und beim Radfahren als mittelschwer eingestuft. Sie führt durch einen ausgedehnten Bestand der See-Kiefer (Pinus pinaster) zu ehemaligen Bergwerken. Dort liegen eingestürzte Stollen, Tagebaugruben und Abraumhalden; hinzu kommen Granit- und Schieferaufschlüsse.
Pico Jálama und alte Grenzwege
Am Pico Jálama führt die Route von Navasfrías aus zu einem nahe gelegenen Gipfel außerhalb des Ortes. Seine Hänge verteilen sich auf die Gemeindegebiete von El Payo, Acebo und San Martín de Trevejo. Die Zufahrt zum Pico Jálama von Navasfrías führt über die Straße, die am Puente del Bardal in Richtung El Payo abzweigt. An diesem Weg liegt La Nevera, ein erhaltenes achteckiges Schnee-Lagerbecken mit Wänden aus behauenen Granitquadern.
Die Route La Frontera ist 14 Kilometer lang und sowohl beim Wandern als auch beim Radfahren als mittelschwer eingestuft. Sie verläuft über Wege zwischen Navasfrías und Portugal, die früher traditionell zum Schmuggel genutzt wurden, und führt zur Quelle des Águeda. Auf der Strecke von Casillas de Flores nach Navasfrías öffnen sich einige der alten Schmugglerpfade; entlang des Weges führen Eichen, Kiefern, Zistrosen, Heidekräuter und Wildblumen nach Navasfrías.
Wasser, Bergbau und lokale Erinnerung
Auch Wasser und frühere Technik prägen die Wege. Der Abschnitt Fábrica de la Luz verbindet Becken, Wasserfälle und stille Wasserstellen zwischen Granitblöcken mit den Ruinen eines ehemaligen Elektrizitätswerks. Im Gebiet Peñas Resbaladeras befinden sich drei in den Fels gehauene Gräber aus dem frühen Mittelalter. Mina Salmantina ist ein Besucher-Rundweg durch ehemalige Bergwerke für Wolframit, Kassiterit und Gold.
Die ehemaligen Minas de Navasfrías liegen etwa 5 Kilometer vom Zentrum von Navasfrías entfernt. Dort wurden von 1903 bis 1975 Kassiterit, Wolfram und Eisenkies abgebaut. Eine geführte Besichtigung der Minas de Navasfrías umfasst die Galerien El Pozo Hondo, La Sentada Morales, El Pozo de las Vacas und La Segunda. Das Ethnografische Museum zeigt mehr als 600 Objekte zur traditionellen Lebensweise in Navasfrías, darunter Gegenstände zu Handwerken, landwirtschaftlichen Tätigkeiten, Möbel und Gefäße.
Das Naturinterpretationszentrum von Navasfrías behandelt die lokale Mykologie, Mineralogie, Botanik und Tierwelt. Das Erholungsgebiet El Bardal umfasst Sportplätze, Schwimmbecken, ein Restaurant, dieses Naturinterpretationszentrum und eine multifunktionale Stierkampfarena. Die Semana Cultural Manuel Ramos Andrade ehrt Manuel Ramos Andrade, einen Einwohner des Ortes, Mäzen und Förderer des Museums Casa Lis.
Weitere Reiseziele: La Mata De Ledesma, Parada De Arriba, La Alberca, La Rinconada De La Sierra, Guijuelo, Ciudad-Rodrigo, Galinduste und Pastores.
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