Raneros – Herrenhaus, Pfarrkirche und Spazierwege
Ein unvollständiger Biface aus dem Jungpaläolithikum wurde 2013 in Raneros gefunden. Ebenfalls tief in der Ortsgeschichte verankert ist die Bezeichnung Raneros: Sie ist in einem Dokument aus dem Jahr 1038 als „Oncina ubi dicent ranarios“ belegt. In Quintana de Raneros ist außerdem die Pfarrkirche dem heiligen San Nicolás geweiht. Zusammen mit dem erhaltenen Herrenhaus und den Wegen der Siedlung Quintana-Raneros entsteht ein Ortsbild, in dem sich frühe Geschichte, Baukunst und Alltagstraditionen begegnen.
Geschichte und Baukultur
In Quintana de Raneros ist ein stark restauriertes zweigeschossiges Herrenhaus erhalten. Das Gebäude besitzt eine Eingangstür aus Sandsteinquadern in Form eines Rundbogens. An seiner Vorderfassade befindet sich auf Höhe des zweiten Stockwerks eine heraldische Steinmetzarbeit, die in akzeptablem Erhaltungszustand bewahrt ist. Die einzelnen Details reichen damit vom verwendeten Stein über die Türform bis zur Gestaltung an der Fassade, ohne den Charakter des Herrenhauses auf eine einzige Epoche oder ein einzelnes Bauelement zu verkürzen.
Auch die Pfarrkirche von Quintana de Raneros gehört zu den benannten historischen Bezugspunkten des Ortes. Sie ist dem heiligen San Nicolás geweiht. Die Ortsbezeichnung Raneros selbst ist in dem genannten Dokument aus dem Jahr 1038 als „Oncina ubi dicent ranarios“ belegt. Der Name steht damit in einer ausdrücklich überlieferten historischen Form neben den sichtbaren Bauwerken von Quintana de Raneros.
Ortsbild und Wege
In der Siedlung Quintana-Raneros gibt es zahlreiche Spazierwege. Der gemeinsame Pendón von Quintana und Raneros ist das kennzeichnende Banner der Bewohner dieses Ortes. Quintana und Raneros wurden durch den Haltepunkt der Bahnstrecke León–Astorga zusammengeführt und als Quintana de Raneros beziehungsweise Quintana-Raneros bezeichnet. Die beiden Namensformen gehören somit zu einer gemeinsamen Ortsbezeichnung, deren Entstehung mit der Bahnstrecke verbunden ist.
Landschaft und lokale Küche
Der Arroyo de Oncina gilt als wichtigster orografischer Bezugsfluss der Gegend. Er verbindet Raneros, Quintana, Santovenia und Villanueva del Carnero. In Quintana-Raneros gibt es außerdem eine berühmte Bodega, in der das Essen als Kunst gilt. Flusslauf, Siedlungsnamen und Bodega stehen dabei als unterschiedliche konkrete Merkmale nebeneinander: Das eine beschreibt den geografischen Bezug der Gegend, das andere die lokale kulinarische Einrichtung.
Kultur im näheren Umfeld
In der näheren Umgebung von Raneros befindet sich das Museo De Ciencias Naturales La Virgen Del Camino. In der Umgebung liegt außerdem das Museo de León. Casa Botines befindet sich dort als Palast, während die Iglesia Martirial de Marialba als antike Stätte in der Umgebung von Raneros liegt. Damit reichen die benannten Kulturziele vom naturkundlichen Museum über das Museum von León und einen Palast bis zu einer antiken Stätte.
Gärten und Parks
Zu den Zielen in der Umgebung von Raneros gehört Jardines De Morano, ein Garten. Parque De La Era de Trobajo ist dort als Park bezeichnet. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich Parque infantil San Andres als Park und Quevedo Park als weiterer Park. Die Bezeichnungen nennen damit sowohl einen Garten als auch mehrere unterschiedlich benannte Parkanlagen im Umfeld von Raneros.
Archäologische Spur
Der 2013 in Raneros gefundene unvollständige Biface aus dem Jungpaläolithikum ergänzt die historischen Bezugspunkte um ein archäologisches Fundstück aus einer sehr frühen Zeit.
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