Cistierna entdecken: Wege, Pilgertradition und Kultur

File:Locomotive No. 11 Cistierna - Olleros de Sabero 2024 B.jpg File:Locomotive No. 11 Cistierna - Olleros de Sabero 2024 B.jpg Foto: Niels Johannes via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Cistierna verbindet Wanderwege mit Pilgertraditionen und Kulturorten. Die Route 1 „Río Esla“ verläuft an beiden Ufern des Río Esla durch Cistierna und bietet Ausblicke auf Las Pilastras sowie den Puente del Mercadillo.

Natur und Wege

Die Route 2 „Mirador de Los Rejos“ führt durch Kiefern-, Eichen- und Buchenbestände sowie durch Bestände jahrhundertealter Eiben zu einem Aussichtspunkt über das vom Río Esla gebildete Tal. Die Route 3 „Lagunas–Hoyón“ kann in zwei kürzeren Etappen begangen werden: In der ersten Etappe liegen die Lagunas, in der zweiten der Roblón de Modino sowie der Hoyón de Yugueros.

Die Route 4 „Perimetral a Peñacorada“ ist eine rund 35 Kilometer lange Radroute mittleren Schwierigkeitsgrads rund um das Massiv von Peñacorada. Die Route 5 „Vía Férrea–Puente de Hierro“ beginnt an der Avenida Luis Canal und endet an der Eisenbrücke über den Río Esla.

Die Vía Ferrata Cistierna, auch „Cueva del Elefante“ genannt, liegt nahe dem Río Esla am nördlichen Ortsausgang von Cistierna in Richtung Riaño an der N-621. Daneben befindet sich die ebenfalls Peña del Elefante genannte Felsformation.

Pilgertradition

Die Romería de San Guillermo findet am 28. Mai statt. Sie ist dem Schutzpatron von Cistierna gewidmet und als Fest von provinziellem touristischem Interesse anerkannt. Auf dem Camino Olvidado ist Cistierna der Ankunftsort der 11. Etappe und der Ausgangspunkt der 12. Etappe in Richtung Boñar.

Die Ermita/Mirador de San Guillermo umfasst einen natürlichen Felsschutz unter einer Kalksteinwurzel und eine erhöhte, in den Fels gehauene Kammer mit annähernd gewölbter Decke. In der Umgebung von Peñacorada befindet sich außerdem ein Felseneremitorium aus dem 10. Jahrhundert, das mit einer dort seit 1000 Jahren überlieferten Volkstradition verbunden ist.

Kultur und Geschichte

Das Museo del Ferroviario befindet sich im ehemaligen Wirtschaftsladen der Eisenbahnstrecke La Robla–Bilbao. Die Iglesia de Santa María wird derzeit als Ausstellungssaal genutzt. An der Calle Padre Isla bewahrt ein geschlossenes Ensemble schöner Häuser aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert seine historische Gestalt. Dazu gehören die Casa de los Franceses, die Casa de los Reyero und die Casa de los Nieto.

Die Iglesia de Cristo Rey beherbergt ein platereskes Altarretabel des 16. Jahrhunderts aus Valderas in León. Das Altarretabel besteht aus elf bemalten Tafeln im hispano-flämischen Stil, die in eine platereske Rahmenarchitektur eingefügt sind.

Die Iglesia de Santa María wurde um 1120 begonnen, 1143 fertiggestellt und im selben Jahr vom Bischof von León, D. Juan Albertino, geweiht.

Weitere Ziele zur Entdeckung: Benavides de Órbigo, Cerezales Del Condado, Odollo, Carracedelo, El Valle, Isoba, Val De San Lorenzo und Vega de Infanzones.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.

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